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Dienstag, 12. April 2011

Trinkrucksack nur für Extremsportler?

Meine Frau belächelt mich immer ein wenig, wenn ich an sehr warmen (oder besser heißen) Tagen auch bei Fahrten in die Stadt einen Trinkrucksack mitnehme. Auch wenn die Einkaufsfahrt nach Köln kein 3-Stunden Endurolauf ist, so ist der schweißtreibende Stop and Go Verkehr in praller Sonne eine ziemliche Belastung für den Körper. Gerade der Stadtverkehr bietet bei solchen Witterungslagen massig Gelegenheiten von einem völlig überhitzten Mitmenschen in seinem Bürgerkäfig aufs Horn genommen zu werden, da ist man dann froh wenn man selber alle sieben Sinne beisammen hat, um schnell reagieren zu können. Wer sich allerdings mit dem Problem der Dehydration ein wenig auskennt, weiß das das Durstgefühl sich einstellt, wenn man schon länger signifikant an Reaktionsvermögen eingebüßt hat. Es ist also eher suboptimal eine Flasche im Rucksack mitzuführen, weil es eher lästig ist für jeden Schluck anhalten zu müssen. Hier kommt der Trinkrucksack in Spiel. Bei jedem Ampelstopp ein paar Schlucke aus dem Reservior gesaugt und man kommt es gar nicht an den Punkt an Flüssigkeitsmangel zu leiden.
Eine praktische Alternative zum klassischen Trinkrucksack, sind Jacken mit Tasche für eine Trinkblase. Meine Reusch Sommerkombi hat so eine, und nun stehe ich nicht vor der Wahl Trinkrucksack oder Photorucksack, sondern packe die Blase in die Jacke und kann trotzdem immer bequem Wasser zu mir nehmen.


Meine Yamaha DT 125 LC - Der Einstieg in Vintage Dualsport

Lange bevor ich mit diesem Blog begonnen habe hat mich das Thema Endurowandern beschäftigt. Initialzündung war die Anschaffung einer Yamaha DT 125 LC aus dem Jahre 1983. Zu dieser Zeit war ich noch eher Tourenmotorrädern zugewandt, die DT sollte eigentlich als Einsteigermotorrad für meine Frau dienen. Schnell fand ich aber selber starken Gefallen an dieser leichten und unkomplizierten Maschine, sodaß ich mit ihr am Ende mehr unterwegs war, als mit meiner BMW K 75 C. Später wurde sie dann zugunsten der beiden Fantics verkauft, meine Frau sollte, da sie keine Zeit für eine Führerscheinerwerb hatte, die 50er Caballero bekommen. Hier noch zwei Bilder, die während Übungen im Gelände geschossen wurden.

Bergische Impressionen IV

Es gibt mal wieder einen Bilderstau in meinem Ordner, hier also ein paar Bilder von kleineren Touren vom vergangenen Jahr bis jetzt.

Aber zunächst mal drei Bilder die primär nichts mit Motorradtouren zu tun haben. Es ergab sich, das letztes Jahr ein Mercedes AMG SLS gegenüber meiner Arbeitstelle parkte. Da man so ein Geschoß nicht jeden Tag zu sehen bekommt, bat ich den Besitzer ein paar Photos machen zu dürfen. Nicht nur das ich das OK für die Bilder bekam, der Besitzer bot mir sogar an mich in seinem Boliden abzulichten. Es war mit abenteuerlichen Verrenkungen verbunden um hinters Lenkrad zu kommen, aber wenn man erstmal Platz genommen hatte, saß man wie in einem bequemen Turnschuh.


Um überhaupt ein paar Kilometer mit der BMW zu machen, verknüpfe ich oftmals das nützliche mit dem Angenehmen. Die folgenden Bilder sind dementsprechend auf dem Heimweg, bei Besorgungen, Treffen mit Arbeitskollegen oder ähnlichen Gelegenheiten entstanden.




Bei einer besonderen Gelegenheit sind diese Bilder entstanden. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich einen geistig behinderten Mann betreut, u.A. gehörte auch Ausflüge dazu. Da er einen Faible für Eisenbahnen hat, lag es nahe das Eisenbahnmuseum Dieringhausen zu besuchen. Ich mußte allerdings im Vorfeld abklären ob das Gelände barrierefrei ist, also mit dem Rolstuhl problemlos befahren werden kann. So wurde aus dem Besichtigungstermin eine kleine Motorradtour.


Auf dem Rückweg machten wir Pause am Motorradtreff "Alte Schule", dort konnte man eine Wasserpumpwerk und eine äußerst rare Honda CX 500 Turbo bestaunen.


Der spiegelverkehrte Schriftzug suggerierte ein gewisses Überholprestige, ähnlich dem 02er BMW Turbo.

Und nun zu diesem Jahr, eine Rundfahrt von Overath nach Much und wieder zurück.

Sonntag, 28. November 2010

Off road en armonia con naturaleza


Die Seite des Spaniers fand schon in einem Blogbericht 2008 ihre Erwähnung. Mittlerweile ist ein wahre Flut an grandiosen Photos dazugekommen, so daß ich mich "genötigt" sehe, erneut Eure Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Seine Bilder sind auch der beste Beweis, das es möglich ist "Offroad in Harmonie mit der Natur" zu fahren und sie leben praktisch den Gedanken des Dualsports/Endurowanderns.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Svenja groß auf Tour



Kaum hat Svenja eine neue Enduro, schon macht sie wieder Touren und schreibt lesenswerte Reiseberichte. Ihre Route führt dabei über das Weserbergland, Odenwald, Hunsrück und Pfälzerwald bis in die Vogesen, der Rückweg geht dann über Schwarzwald, Spessart und Harz zurück nach Kiel. Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 26. Juli 2009

Lang gemacht!

Gestern war es soweit, mein erster Sturz nach zwölf Jahren. Ich fuhr auf einem wenig befahrenen, sehr schmalen Verbindungsweg zwischen Immekeppel und Herkenrath, als mir ein Mercedes der S-Klasse in einer Kurve entgegenkam. Beim Versuch abzubremsen und nach rechts zu ziehen, blockierte mir auf einer Pfütze das Vorderrad und ich ging mit der Raider zu Boden. Schadensbilanz nach dem Sturz: Ich habe mir das Knie geprellt, an meiner Kombi war lediglich ein Loch in Höhe des Knieprotektors, sonst keine weiteren Verletzungen. Die Raider hat die Gabel verdreht, Kratzer an Spiegel, Bremshebel (der aber nicht verbogen ist) und hinterem Blinker. In wieweit die Standrohre oder der Rahmen verbogen ist, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen. Bilder der beschädigten Teile folgen in Kürze.

Nachtrag:
Nun kommen die Bilder, neben den Schäden am Motorrad habe ich auch Bilder von der Kombi gemacht. Zuerst ein paar Sätze zu der Raider. Nachdem ich sämtliche Klemmungen an Gabel und Achse gelöst und mehrfach die Gabel eingetaucht hatte, stellte sich im ersten Rollversuch alles grade dar. Spätere Testfahrten werden mehr Klarheit bringen. Ansonsten waren nur Schleifspuren an Bremshebel, Spiegel, Kotflügel vorne, Griffgummi, Lampenmaske und Blinker hinten auszumachen.





Bei der Kombi ist außer dem Loch am Knie kein weiterer Schaden festzustellen, lediglich Gras und Lehmflecken.