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Donnerstag, 12. April 2012

Nivea for Men?...Nivea for BMW!

Ich hatte noch einen überzähligen Waschbeutel im Schrank und bevor er beim Ausmisten in die Tonne wandert, habe ich ein neues Aufgabengebiet gefunden. Als Werzeugtasche könnte er eine gute Figur machen, mal schauen ob es funktioniert. Vielleicht nutze ich ihn auch eher auf der Caballero, incl. einem Notfallfläschchen Zweitaktöl.

Montag, 9. April 2012

Giant Lop Great Basin Saddlebag

Wie ich schon im vorherigen Post erwähnte, suche ich zur Zeit nach einer Lösung, wie ich Gepäck an meiner XChallenge unterbringe. Wenn man sich dieser Frage stellt, greift man zunächst auf die Kataloge bekannter Zubehör Großisten zurück. Dort findet man Gepäckträgersysteme mit verschiedensten Koffervarianten von Alu bis Kunstoff. Allen gemein ist, das sie nicht unerhebliche Investitionskosten bedeuten, so gehen da schnell mal 800-1000 Euro über den Tisch. Vorteil dieser Lösungen, das sie im Regelfall trotz Gepäck den Soziusbetrieb ermöglichen und einen rudimentären Diebstahlschutz bieten, zumindest was den Gelegenheitsdieb angeht. Nachteil, das man grundsätzlich mit einem Metallgestell am Heck unterwegs ist, ggf eine optisch nicht wirklich befriedigende Lösung mit Asymetrischen Koffern hat.
Bisher war die Alternative mit Gepäckrollen zu arbeiten, die aber ab einer gewissen Größe recht sperrig und nicht immer auf dem Soziusplatz zu befestigen sind, oder aber auf dem Heckgepäckträger den Schwerpunkt zu sehr nach hinten verlagern und oftmals dessen Belastungsgrenze überschreiten.
Vor 2-3 Jahren habe ich aber dann im Adventure Forum eine interessante Alternative gefunden. Giant Loop bieten Hufeisenförmige Packsäcke an, die sich regelrecht dicht und in Nähe des Maschinenschwerpunkts ans Motorrad schmiegen. Es stehen dabei drei verschiedene Varianten zur Verfügung. Der MoJavi Saddlebag wendet sich mit seinem 10l Fassungsvermögen an Fahrer von Sportenduros, die bei einer Endurowanderung auf einen Rucksack verzichten möchten. Der Coyote Saddlebag ist sowohl auf Sport- als auch größeren Enduros einsetzbar; in ihm findet Ausrüstung mit bis zu 30l Gesamtvolumen für eine mehrtägige Tour Platz. Der Great Basin Saddlebag ist mit seinen 50 Litern Inhalt eine vollwertige Alternative zu einem Koffersystem, seine zusätzlichen Spanngurte ermöglichen all die Dinge, die zu sperrig sind (wie etwa Zeltgestänge) um darin Platz zu finden, draußen zu befestigen. Die schwerpunktgünstige Lage dieser Taschen fordert als Tribut aber den Soziusplatz ein, benötigen aber auf der anderen Seite kein zusätzliches Trägersystem (mit Ausnahme eines Heckträgers beim Great Basin), und ermöglicht eine sportliche Fahrweise, die bisher mit Gepäck undenkbar war (siehe Produktvideos ;-) ) Das heißt, das nun auch auf Maschinen, für die es kein Gepäcksystem gibt, Gepäck mitgenommen werden kann.
Da die Wahrscheinlichkeit, das ich mit dem Kälbchen zu zweit auf große Tour gehe, sehr gering ist (mangels geeignetem Soziusplatz), spielen Coyote und Great Basin Ihre Vorteile bei mir voll aus. Einzig ein Heckgepäckträger ist nötig, damit der Great Basin nicht nach vorne rutschen kann, dort findet dann aber ein kleiner Packsack mit Zeltgestänge bei Campingtouren seinen Platz.
Neben Touratech bietet Endorange die Giant Loop Produkte im deutschsprachingen Raum an. Ich möchte Euch aus einem bestimmten Grund diesen östereichischen Händler ans Herz legen. Durch seinen Kundenstamm (die eher Sport- und sportliche Enduros fahren), kann er Euch sehr gut beraten was die Verwendung der Packsäcke auf Maschinen angeht, die nicht in der Verwendungsliste stehen. So wäre in meinem Falle eigentlich der Coyote die einzige Wahl gewesen, aber Herr Taufer wußte aus eigener Erfahrung zu berichten, das auch der größere Great Basin bei der XChallenge Platz findet.
Fazit: Die Great Basin Produkte sind für all diejenigen interessant, die entweder durch Ihr Motorradmodell oder durch Ihre Fortbewegungsart bedingt, spezielle Lösungen suchen und dabei auf den Soziusplatz verzichten können. Außerdem sind sie preislich sehr attraktiv und werden auch bei einem Wechsel des Motorradmodells mit großer Wahrscheinlichkeit wiederverwendet werden können!

Dienstag, 21. Februar 2012

13457...die Saison beginnt

13457, das war der Kilometerstand als ich gestern zur ersten Ausfahrt diesen Jahres aufgebrochen bin. Das bedeutet, das ich seit August 2009 knapp 8.000 Kilometer zurückgelegt habe...nicht viel anbetracht meiner früheren Jahreskilometer von 20.000.
OK, was steht für diese Jahr auf der Agenda...da wäre zunächst ein wenig Zubehör für die BMW. Soziusfußrasten stehen schon seit längerem auf der Wunschliste, auch eine Gepäcklösung wäre mal notwenig, ewig der Reiserucksack Jokkmokk ist auch keine Lösung.
Außerdem wird sich etwas tun zum Thema Filmen vom Motorrad, eine neue Kamera + Helmhalterung ist in den Wintermonaten bei mir eingetrudelt.

Es wird also hoffentlich wieder viele neue Posts in meinem Blog geben, stay tuned....

Dienstag, 20. September 2011

Endlich eine Tankrucksack Lösung!

Zwar haben sich im Laufe der Jahre ein paar Tankrucksäcke bei mir eingefunden, aber keiner wollte so richtig auf der Challenge passen. Selbst der Endurotankrucksack von Büse fand nicht so richtig Platz. Das ist auf zwei Punkte zurück zuführen.
1. Die BMW hat ABS, dafür führen zwei zusätzliche Bremsleitungen von der Handpumpe zu einem Verteiler rechts vom Lenkkopf. Diese Leitungen schubsten den Büse Tankrucksack immer nach links. Nur wenn man ihn sehr weit nach hinten montierte, konnte das vermieden werden, was aber bedeutete, daß man praktisch schon fast auf dem Soziussitz saß.
2. Das Alter und das gute Essen der Schwiegermutter fordert auch bei mir seinen Tribut, da die Länge meiner Arme nicht unbegrenzt ist, aber mein Bauch ein Ranrücken an der Tankrucksack erschwert, ergab das keine zufriedenstellende Sitzposition.
Etliche Recherchen im Netz zum Thema Enduro-Tankrucksäcken ergab, das die meisten wegen Länge und Höhe ausschieden, oder wirklich nur kleine Tanktaschen waren, die lediglich für Portemonnaie und Zahnbürste geeignet sind.
Ein zufälliger Besuch in einer Hein Gericke Filliale führte zu einem Tankrucksack, den ich nun überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, weil er eher an Supersport Piloten addressiert ist. Dieser hat wegen der nach vorne orienterten Sitzposition eine abgeflachte Rückseite. Wenn Ihn nun auf die BMW montiert, läßt die Vorderkante genügend Bewegungsspielraum für die ABS Leitungen, kollidiert aber hinten auch nicht mit meinem Bauch. Aber lassen wir doch einfach mal die Bilder sprechen.
Die Tasche wird mit den mitgelieferten Expandern befestigt, hat ein Hauptfach, das per umlaufenden Reißverschluß noch erweitert werden kann, ein kleines Fach an der Rückseite, für Schlüssel oder andere Dinge, auf die man schnell Zugriff haben will, und ein Klarsichtfach auf dem Deckel, das sich fürs Handy oder auch ein Navi eignet. Außerdem gehört eine Regenhaube und ein Tragegurt zum Lieferumfang. Im Gegensatz zum klassischen Tankrucksack ist sie allerdings nicht auf einer separaten Grundplatte montiert, man muß also jedesmal die Expander lösen, wenn man die Tasche mitnehmen will. Dafür sind die Ösen aber auch so positiontiert, das man sie auch auf dem Soziusplatz montieren könnte. Und sie hat an der Unterseite Einschubtaschen für Magnete! Da die Tasche insgesamt sehr schmal baut, stört sie nicht beim Fahren im Stehen, soviel Offroadkompatibilität hätte ich einer Tasche mit dem Namen "Streetline" nie zugetrautt!
Und nun zum Happy End, die Tasche war von 39,95€ auf 19,95€ herabgesetzt, weil sie durch eine verbessertes Modell mit spezieller Navitaschenhalterung ersetzt wird, das für mich aber weniger interessant war.
Schaut also mal bei HG rein, vielleicht ist dieser Tankrucksack auch für Euch eine interessante Lösung.

Dienstag, 12. April 2011

Trinkrucksack nur für Extremsportler?

Meine Frau belächelt mich immer ein wenig, wenn ich an sehr warmen (oder besser heißen) Tagen auch bei Fahrten in die Stadt einen Trinkrucksack mitnehme. Auch wenn die Einkaufsfahrt nach Köln kein 3-Stunden Endurolauf ist, so ist der schweißtreibende Stop and Go Verkehr in praller Sonne eine ziemliche Belastung für den Körper. Gerade der Stadtverkehr bietet bei solchen Witterungslagen massig Gelegenheiten von einem völlig überhitzten Mitmenschen in seinem Bürgerkäfig aufs Horn genommen zu werden, da ist man dann froh wenn man selber alle sieben Sinne beisammen hat, um schnell reagieren zu können. Wer sich allerdings mit dem Problem der Dehydration ein wenig auskennt, weiß das das Durstgefühl sich einstellt, wenn man schon länger signifikant an Reaktionsvermögen eingebüßt hat. Es ist also eher suboptimal eine Flasche im Rucksack mitzuführen, weil es eher lästig ist für jeden Schluck anhalten zu müssen. Hier kommt der Trinkrucksack in Spiel. Bei jedem Ampelstopp ein paar Schlucke aus dem Reservior gesaugt und man kommt es gar nicht an den Punkt an Flüssigkeitsmangel zu leiden.
Eine praktische Alternative zum klassischen Trinkrucksack, sind Jacken mit Tasche für eine Trinkblase. Meine Reusch Sommerkombi hat so eine, und nun stehe ich nicht vor der Wahl Trinkrucksack oder Photorucksack, sondern packe die Blase in die Jacke und kann trotzdem immer bequem Wasser zu mir nehmen.


Mittwoch, 13. Oktober 2010

Moose Number Plate Trail Pack



Wenn man nicht immer zum Rucksack oder Gürteltasche greifen will, sind die Möglichkeiten Kleinigkeiten auf einer sportlichen Enduro mitzuführen eher schlecht. Zunächst wäre da die klassische Werkzeugtasche auf der Sitzbank oder dem Heckkotflügel, die aber oftmals beim Aufsteigen stört. Nachdem ich 2-3 mal meine Kotflügeltasche für den Frontflügel während der Fahrt verloren (aber gottseidank wiedergefunden) habe, vertraue ich dieser keine wichtigen Sachen an. Eine prima Alternative stellt der Number Plate Trail Pack dar. Da man beim Endurowandern auf Startnummern verzichten kann, hat man hier den idealen Platz um griffbereit Dinge zu verstauen. Das darf dann auch ruhig wie gezeigt eine DVD sein, auch eine leichte Regenjacke paßt problemlos in die Tasche. Im Inneren sorgt noch ein Netz für Ordnung, da es aber auf der Nummerntafel zugewandten Seite befindet, kommt man im montierten Zustand nur schwer dran.


Wie es auschaut, hat man aber dies bei der Version für 2011 geändert, hier befindet sich das Netz an der anderen Seite, womit das Fach problemloser zu erreichen ist. Außerdem wanderte die kleine Aussentasche nach innen ins Hauptfach. Genaueres kann ich aber erst gegen Ende Oktober sagen, weil dann die neuen Taschen verfügbar sein werden.
Ein weiterer Nachteil der von mir verwendeten Ausführung, sie ist nicht wasserdicht ausgeführt. Aber hier kann man sich mit meinem Tipp aus dem letzten Jahr behelfen.
Trotz der dem Wind exponierten Position läßt sich die Tasche sicher fixieren, selbst bei 130km/h blieb sie auf Ihrem Platz, man sollte allerdings darauf achten, das man die Tasch hoch genug montiert, da sonst der Lichkegel des Scheinwerfers eingeschränkt wird.
Parts Europe bietet die Moose Kollektion über Fachhändler an, ich habe meine Tasche für 19,95 + Versand bei KS Quad gekauft.

Sonntag, 16. Mai 2010

Gun Cam - Sie ist da!




Gestern hatte ich einen gepolsterten Umschlag im Briefkasten, der Absender war Gun Cam! Also schnell den Umschlag auf gerissen und erst mal gestaunt...diese kleine weisse Box kann doch nicht die Kamera incl. Zubehör enthalten, die ist ja auch viel zu leicht! Box auf und reingeschaut, da ist doch tatsächlich Kamera plus USB Kabel und Bedienungsanleitung drin! Wobei das meiste Gewicht wohl aufs USB-Kabel entfällt. Denn auch die Bedienungsanleitung fällt erfrischend kompakt aus. Eine doppelseitig bedruckte DIN A 5 Seite muß reichen. Wo man bei anderen Produkten erstmal auf 10 Seiten zum Kauf des Produktes beglückwünscht wird gefolgt von allerlei Warnhinweisen, beschränkt sich der Inhalt auf alle wesenlichen Betriebshinweise. Wozu auch mehr, schließlich weiß ich auch so, das die Kamera oral oder rektal eingeführt keine ordentliche Endoskopie bei einem Proktologen oder Internisten ersetzt, solche Hinweise braucht man nur in Amerika ;-).
Der nächste Schritt war, die Kamera mittels Computer per USB zu laden, zwei Stunden müssen dafür eingerechnet werden. Danach soll die Kamera vom Netz, sonst könnte der Akku Schaden nehmen. Als Speicher dient eine Micro SD Karte, leider habe ich nur eine 2 GB zur Hand, so daß ich nicht die Akku Kapazität testen kann, wenn die Kamera im Dauerbetrieb ist. Ist aber auch nicht weiter schlimm, zum testen der Kamera reichts erst mal.
Also habe ich den heutigen Tag das Teil überall mit hingeschleppt und gefilmt. Leider nichts Vorzeigbares, aber zumindest für mich soweit aussagekräftig um Euch einen ersten Eindruck zu vermitteln.
Zunächst mal die Bedienung. Mit zwei Knöpfen sind die Bedienelemente eher spartanisch ausgefallen, außerdem informiert eine LED über die gewählten Aktionen. Zwei-, dreimal ausprobiert und alles läuft intuitiv. Mit der Hand gemachte Aufnahmen treffen Ihr Ziel auch ohne Kontrollmonitor. Und dann die Aufnahmen betrachtet: Genauso wie das Demo Video, glänzen die Aufnahmen mit einer außerordentlichen Qualität, die man bei einer Kamera dieser Größe nicht vermutet. Einzig störend ist die Datumsanzeige im Bild, hier werde ich nochmal nachfragen müssen, ob man diese auch ausstellen kann. Ton ist auch gut zu verstehen, laute Geräusche regelt die Elektronik drastisch runter so daß es danach einige Sekunden dauert, bis sich der Ton auf die neue Lautstärke einregelt.
So, das war erst mal ein sehr kurzer Review, morgen wird gutes doppelseitiges Klebeband und Klettband besorgt und dann berichte ich Euch über die ersten Einsätze als Helmkamera.

Freitag, 30. April 2010

Gun Cam, die wahrscheinlich kleinste Videokamera der Welt!


Bei unserem Streifzug über die Dortmunder Intermodellbau, kamen Hans Eberhard und ich an einem Stand vorbei, an dem der Besitzer Flugaufnahmen seiner RC-Flieger zeigte.....onboard! Wie war das möglich? Des Rätsels Lösung: die Kamera ist nicht viel größer wie ein Benzinfeuerzeug! Und erst der Preis, ab 29,95€ ist die Gun Cam erhältlich, wenn man 45,95€ investiert, ist sogar eine 8 GB SD Card mit dabei. Der auf der Messe gezeigt Film, den der Importeur am Vortag mit seiner Focke Wulf gedreht hatte, ließ mich staunen. Ich hätte nicht gedacht, das eine so kleine Kamera ein so gutes Bild liefert. Jedenfalls war ich von dem Teil so angetan, das ich mir direkt eine bestellt habe. Was bedeutet, das Ihr demnächst neben Bildern auch mal den einen oder anderen Film im Blog zu sehen bekommt. Und es wird natürlich ein ausführlicher Test folgen, also stay tuned....

Sonntag, 25. April 2010

Ein kleines Product Review....


...oder anders ausgedrückt, meine Erfahrungen mit den neuen Ausrüstungsgegenständen.
Mit dem Shoei Multitech nutze ich zum ersten mal einen Klapphelm. Um mein Fazit ein wenig vorwegzunehmen, als Alltags- und Ganzjahreshelm ist das Teil einfach unschlagbar, Pinlock Visier gegen das Beschlagen, einfach zubedienender Einhandmechanismus fürs Kinnteil, eine Kinn- und Stirnbelüftung die den Namen auch verdienen und eine perfekte Paßform. Der regulärePreis von rund 400€ für diesen Helm ist zwar kein Sonderangebot, aber bei dem was er bietet, durchaus gerechtfertigt. Schließlich liegt dem Helm noch ein verlaufend getöntes Visier mit Pinlockaufnahmen bei.

(c) by Kim Dittmer

Der Kauf der Cycle Spirit Jacke war ja eher ungeplant, eigentlich hatte ich mir den City Overall der gleichen Marke zugelegt, diesen aber wegen konstruktiv bedingten Wassereinbrüchen wieder zurück gegeben. Beim anschließenden Durchstöbern des Louis-Sortiments weckte die Cycle Spirit 0209 mein Interesse, denn schließlich gab es die Jacke auch in schwangeren Herrengrößen (5XL)

(c) by Kim Dittmer

Es handelt sich dabei um eine klassische Tourenjacke, die ein sehr breites Spektrum an Witterung abdeckt. Sowohl im Winter als auch im Frühjahr, trägt sie sich angenehm und wenn es noch wärmer wird läßt sich das Futter bequem entnehmen. Für wärmere Witterung hat die Jacke zwar vorne und hinten Belüftungsöffnungen, allerdings sollte man von diesen nicht zuviel erwarten. Da diese mit der Membran hinterlegt sind, sind sie praktisch wirkungslos. Diese Fehlkonstruktion findet man an vielen Jacken und fallen eher in den Bereich Werbegag. Sinnvolle Lösungen sind erst zu erwarten, wenn die neuen zahnlosen und wasserdichten Reißverschlüsse, wie sie derzeit z.B. bei Rukka Verwendung finden, nicht mehr nur im Premium- sondern auch im Mittleren- und Einsteigerpreissegment zu finden sind.


(c) by Kim Dittmer

Gut gefallen können aber andere Details, wie z.B. der Neopren Einsatz am Kragen und die Ärmelbündchen mit Daumenloch. Der Neoprenkragen schützt zuverlässig vor dem Fahrtwind ohne unangenehm am Hals zu drücken, die Ärmelbündchen vermeiden Kältebrücken an den Handgelenken und verhindern das die Jacke, im Falle eines Sturzes, nach oben geschoben wird. Ein Klettriegel am Ärmelabschluß läßt einem die Möglichkeit bei warmer Witterung den Reißverschluß offen zu lassen.

(c) by Kim Dittmer

Außerdem wartet die Jacke mit einer Vielzahl von Taschen auf. Um zu verhindern, das man sein teures Handy zu einem Mini-Aquarium umwandelt, befinden sich innen in den Taschen Hinweise ob diese wasserdicht oder nicht wasserdicht ist. Falls man die Jacke mit einer Hose ohne Membran tragen möchte, gibt es auf der Rückseite eine geräumige Tasche, die das Mitführen einer Regenhose erlaubt.

Ich habe diese Jacke seit Januar bei jedem Sauwetter gefahren und sie dabei mit einer Hose von Polo kombiniert, die seitlich durchgehende Reißverschlüsse hat, so das man sie einfach an- und ausziehen kann. Dabei viel positiv auf, das der kurze Verbindungsreißverschluß genauso ausgerichtet war wie bei der Polo Hose (im Gegensatz zu meiner alten Hein Gericke Lederhose), was ein problemloses Verbinden ermöglichte. So kam ich immer warm und trocken auf der Arbeit an, im Gegensatz zu meinen Kolleginnen, die in Ihren immer noch kalten Autos froren wie die Schneider.


Meine letzte Neuanschaffung ist dieser Photorucksack. Ich habe zwar schon ein geräumiges Exemplar, aber meine Digitale Spiegelreflexkamera braucht nicht soviel Platz wie meine analoge Ausrüstung (weil unter anderem der zweite Kamerabody entfällt). Auch zwingt die klassische Gurtführung bei meinem alten Rucksack, diesen immer Abzunehmen und irgendwo abzustellen, damit man an die Ausrüstung kommt. Anders bei dem Vanguard Modell. Hier läuft ein breit und dick gepolsterter Gurt diagonal über die Brust und ein zweiter kleiner Gurt trifft auf der Mitte des Gurtes auf ein Schloß, so das der Rucksack sicher fixiert ist. Löst man aber diesen kleinen Gurt, kann man den Rucksack sich quer vor den Bauch ziehen und aus einer seitlichen Klappe bequem den Photoapparat entnehmen. So ist man schnell schußbereit und muß nicht die teuere Ausrüstung in den Dreck stellen.

Freitag, 13. November 2009

Versprochen ist versprochen!

Hier kommen also die noch ausstehenden Erfahrungsberichte. Zunächst, aus aktuellem Anlaß , zum Cycle Spirit City Overall. Kurz nachdem die Kombi bei mir eingetroffen war, ergab sich unbeabsichtigt die Möglichkeit, die Wasserdichtigkeit zu testen. Am 1. November führte mich mein Weg 60km durch mehr oder minder starkem Regen. Danach hatte ich einen starken Wassereinbruch im Schritt und an der Knieinnenseite zu beklagen. Ursache dafür war nicht die Membran, sondern die Anordnung der Reißverschlüsse. Dadurch, das der oberste Reißverschluß nicht durch ein Labyrinthsystem abgedeckt ist, sammelt sich das Regenwasser auf dem dahinterligenden Windschutz, der zwar auch wasserdicht ist und über einen Reißverschluß vefügt, aber so das Wasser nicht vom durchsickern abhält. Schade, denn die Kombi gefiel mir durch Ihre Paßform und dem sonst tadellosen Tragekomfort. Vielleicht tritt dieses Problem z.B. bei vollverkleideten Tourenmaschinen nicht auf, auf der G 650 X konnte die Kombi meine Erwartungen jedenfalls nicht erfüllen.
Also habe ich die Kombi wieder zurückgegeben und mich stattdessen für eine Tourenjacke von Cycle Spirit entschieden. In Kombination mit einer Polo Textilhose, die man, wegen durchgehender Reißverschlüsse an den Seiten, über normale Alltagskleidung drüberziehen kann, bin ich nun für den Arbeitsweg vor den Wettereinflüssen gut geschützt. Nichtsdestotrotz werde ich mich im kommenden Jahr noch mit der dazugehörigen Cycle Spirit Tourenhose ausstatten.
Als vielseitig hat sich der 2-teilige Regenanzug Billows von IXS gezeigt. Zunächst einmal gefällt die Paßform und das problemlose Überstreifen der Kombi, wobei man abstriche machen muß, wenn man die Stiefel anbehält. Außerdem hat sie sich als komplett dicht erwiesen. Der Schnitt der Jacke und die Kapuze, die im Jackenkragen untergebracht ist, lassen sie auch Abseits des Motorrads zum täglichen Begleiter werden.

Freitag, 16. Oktober 2009

Der Herbst ist gekommen!

Bisher habe ich gute 1000km mit der BMW zurückgelegt, 90% davon in den ersten 4 Wochen. Dabei wurde die BMW in erster Linie im Alltagsverkehr bewegt. Allerdings hat das immer kältere und regnerische Wetter bei der täglichen Nutzung einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Zwar habe ich meine Ausrüstung um die IXS Regenkombi Billows erweitert (An dieser Stelle noch ein Dank an meine alten Kollegen, die mit einem Gutschein zum letztjährigen Geburtstag, diese Anschaffung unterstützt hatten), aber für die morgendliche Fahrt zur Arbeit, ist mir das anlegen von Motorradkombi und Regenanzug zu aufwändig. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich aber nochmal in einem Erfahrungsbericht auf die Billows eingehen, die sich als eine wirklich lohnenswerte Anschaffung herausgestellt hat.

(c) IXS

Dafür habe ich mich heute für den City Overall von Cycle Spirit entschieden. Diesen gibt es zur Zeit bei Louis im Sonderangebot (je nach Größe von 169,95€ -179,95€). Erfahrungsberichte von Käufern, ließen mich von vornherein die Größe XXXL wählen, da der Anzug etwas kleiner ausfällt. Während der Großteil der Käufer positiv über die Regendichtigkeit berichtete, war bei Motorrad Online von starken Wassereinbrüchen zu lesen...mal schauen wer recht hat.

Desweiteren hat es an der BMW eine Reifenwechsel gegeben. Beim Kauf hatte der Vorbesitzer noch einen kompletten Satz Metzeler Enduro 3 draufgelegt, dieser ersetzt nun die Continental TKC 80, für die es damals noch keine Zulassung gab. Laßt mich nur folgendes sagen, nach dem Tausch wäre die erste Linkskurve fast in einem vollen 360° Kreis geendet, so handlich waren die neuen Reifen im Gegensatz zum alten Satz ;-).

Das wäre mal wieder ein kleines Lebenszeichen, nach längerer Zeit der Ruhe in diesem Blog. Da ich mich wieder aufs Ganzjahresfahren einstellle, wird es diesmal keine halbjährige Pause im Blog geben. Also Stay tuned.....

Donnerstag, 27. August 2009

Service Wüste Deutschland? Mitnichten!

Heute habe ich eine Zug durch die Gemeinde gemacht und verschiedene Dinge in die Reparatur gebracht. Das man es nicht immer einfach hat, wenn man etwas reparieren lassen will, hatte ich vergangenes Jahr feststellen müssen.
War mir doch eine Naht an einem Hosenträger kaputt gegangen, außerdem sollte ein Schloß am Beckengurt eines Rucksacks ausgetauscht werden. Nun sind das keine handwerklich schwierigen Arbeiten. Jedoch zierte sich der örtliche Schuhschnellreparatur- und Schlüsseldienstmitarbeiter dermaßen, als hätte ich von Ihm verlangt, nackt auf dem Bahnhofsvorplatz Bossanova zu tanzen. Man merkte ihm sichtlich an, das es ihm die Mühe nicht wert war, die Arbeiten versprachen ja auch nicht den Profit einer Notöffnung bei verlorenem Schlüssel in der Nacht. Schließlich und endlich erbarmte er sich meiner und ließ die Reparatur ,von seinem in Rente befindlichen Vater , machen. Als ich dann die Sachen abholen wollte, stellte ich fest, das der eine Gurt vom Hosenträger auch noch im falschen Winkel angenäht wurde...oh meine Güte, nun mußte ich den motivierten Geschäftsinhaber auch noch mit einer Reklamation behelligen...wahrscheinlich hat er sie seinem Vater auch noch komplett vom Taschengeld abgezogen!
Nun standen letztes Jahr noch aufwendigere Instandsetzungen an, u.A. brauchte eine Klassische Endurojacke von M.Robert einen neuen 2-Wege Reißverschluß und bei meinen Endurostiefeln lösten sich die Sohlen und die Klettverschlüsse brauchten euch eine Überarbeitung.

Bei der Jacke wollte ich mir erstmal bei Mangen, einer alteigesessenen Kölner Adresse für Kurzwaren, den benötigten Reißverschluß besorgen. Hatte ich dort schon 1996 ein maßangefertigtes Exemplar im passenden Blauton bekommen. Doch Mangen existierte nicht mehr, was nun? Also das Internet bemüht und, nach etwas Sucherrei unter dem Wort Kurzwaren , die Firma Schulte in Köln Dellbrück gefunden. In einem ersten Telefonat teilte mir Fr. Bodenheim mit, das es kein Problem wäre, einen passenden Reißverschluß zu bekommen, zwecks Abgleichung der Farbe sollte ich sie aber vorher in Dellbrück aufsuchen. Gesagt, getan, und ein Paar Tage später stand ich in voller Crossmontur mit der Jacke im Arm im Laden...umgeben von Spitzenwäsche und einer leicht irritiert dreinblickenden Kundin. Auch in mir kamen Zweifel auf, ob ich dort richtig wäre. Fr. Bodenheim zerstreute sie allerdings im Nu, da sie sich geduldig meinen Wünsche anhörte, mit einer Farbkarte den richtigen Ton ermittelte und mir dann noch anbot die nötigen Schneiderarbeiten von einen ortsansässigen Betrieb (zu einem sehr fairen Preis!) durchführen zu lassen. Kaum eine Woche später konnte ich eine tadellos reparierte Jacke entgegen nehmen.


Auch mit der Stiefelreparatur verfuhr ich ähnlich, schließlich brauchte ich jemanden, der noch was von seinem Handwerk versteht und solide Arbeit abliefert. Also das Internet nach Schustern abgesucht, dabei fiel mir die Firma Degens in Buchforst ins Auge (Grossisten und Frenchaise Betriebe fielen sofort aus der Wahl). Offensichtlich handelte es sich um ein alteingesessenen Handwerksbetrieb, der auch orthopädische Schuhe anfertigte, was dafür sprach, das er auch vor meinen in Ehren gealterten Crossstiefeln nicht zurückschrecken würde. Das Ankleben der Stiefelsohle stellte für ihn kein Problem dar, bei meinen teilweise ausgelutschten, weil verschlammten Klettverschlüssen, ersetzte er nur die defekten Hälften, so das sich auch der Preis für die Reparatur im Rahmen hielt.

Als sich nun wieder reparaturbedürftiges Material bei mir stapelte, lag also nichts näher die beiden oben genannten Läden aufzusuchen, wobei "nichts näher" nicht die wirkliche Entfernung wiedergibt, schließlich mußte ich 20km bis nach Köln reinfahren. Aber es ist doch gut zu wissen, das es heute noch Geschäfte gibt, die mit Sach- und Fachkunde einem weiterhelfen können.

Fa. Schulte
Dellbrücker Hauptstsr. 141
51069 Köln-Dellbrück
Tel.: 0221-681300

Fa Degens
Alte Wipperfürther Str. 18
51065 Köln-Buchheim
Tel.: 0221-697315

Sonntag, 16. August 2009

Kleine Helferlein

Im Regelfall ist ja der Mensch wasserdicht, obwohl keiner von uns wirklich scharf darauf ist, bei eine Tour bis auf die Knochen naß zu werden. Man führt aber immer Dinge mit sich, die unter Umständen Feuchtigkeit übelnehmen. Mobiltelefon, Portemonaie oder vielleicht auch Medikamente müssen dann schon geschützt sein.
Zur Zeit benutze ich Softbags oder (Tank-) Rucksäcke als Transportmöglichkeit, die nicht wirklich wasserdicht sind, was also tun, um im Falle eines Regengusses gewappnet zu sein?
Eine günstige Möglichkeit stellen wiederverschließbare Frischhaltebeutel dar, die man zur Mitnahme von Flüssigkeiten auf Flugreisen benötigt.

Diese gibt es in 1 Liter und 3Liter Ausführungen und lassen sich mit dem praktischen Schlitten auch mit Handschuhen bedienen.


Alleine der 1 Liter Beutel reicht aus, wichtige Utensilien wasserdicht zu verpacken, mit dem Dreiliterbeutel kann man auch schon eine Kompaktdigicam schützen und für meine große Spiegelreflex gibt es 6 Liter Gefrierbeutel, die aber auf den praktischen Schlitten verzichten.


Das schöne an den Beuteln ist, das sie recht günstig sind und so klein zusammengefaltet werden können, das man sie für den Notfall immer irgendwo griffbereit am Motorrad mitführen kann.