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Montag, 9. April 2012

Giant Lop Great Basin Saddlebag

Wie ich schon im vorherigen Post erwähnte, suche ich zur Zeit nach einer Lösung, wie ich Gepäck an meiner XChallenge unterbringe. Wenn man sich dieser Frage stellt, greift man zunächst auf die Kataloge bekannter Zubehör Großisten zurück. Dort findet man Gepäckträgersysteme mit verschiedensten Koffervarianten von Alu bis Kunstoff. Allen gemein ist, das sie nicht unerhebliche Investitionskosten bedeuten, so gehen da schnell mal 800-1000 Euro über den Tisch. Vorteil dieser Lösungen, das sie im Regelfall trotz Gepäck den Soziusbetrieb ermöglichen und einen rudimentären Diebstahlschutz bieten, zumindest was den Gelegenheitsdieb angeht. Nachteil, das man grundsätzlich mit einem Metallgestell am Heck unterwegs ist, ggf eine optisch nicht wirklich befriedigende Lösung mit Asymetrischen Koffern hat.
Bisher war die Alternative mit Gepäckrollen zu arbeiten, die aber ab einer gewissen Größe recht sperrig und nicht immer auf dem Soziusplatz zu befestigen sind, oder aber auf dem Heckgepäckträger den Schwerpunkt zu sehr nach hinten verlagern und oftmals dessen Belastungsgrenze überschreiten.
Vor 2-3 Jahren habe ich aber dann im Adventure Forum eine interessante Alternative gefunden. Giant Loop bieten Hufeisenförmige Packsäcke an, die sich regelrecht dicht und in Nähe des Maschinenschwerpunkts ans Motorrad schmiegen. Es stehen dabei drei verschiedene Varianten zur Verfügung. Der MoJavi Saddlebag wendet sich mit seinem 10l Fassungsvermögen an Fahrer von Sportenduros, die bei einer Endurowanderung auf einen Rucksack verzichten möchten. Der Coyote Saddlebag ist sowohl auf Sport- als auch größeren Enduros einsetzbar; in ihm findet Ausrüstung mit bis zu 30l Gesamtvolumen für eine mehrtägige Tour Platz. Der Great Basin Saddlebag ist mit seinen 50 Litern Inhalt eine vollwertige Alternative zu einem Koffersystem, seine zusätzlichen Spanngurte ermöglichen all die Dinge, die zu sperrig sind (wie etwa Zeltgestänge) um darin Platz zu finden, draußen zu befestigen. Die schwerpunktgünstige Lage dieser Taschen fordert als Tribut aber den Soziusplatz ein, benötigen aber auf der anderen Seite kein zusätzliches Trägersystem (mit Ausnahme eines Heckträgers beim Great Basin), und ermöglicht eine sportliche Fahrweise, die bisher mit Gepäck undenkbar war (siehe Produktvideos ;-) ) Das heißt, das nun auch auf Maschinen, für die es kein Gepäcksystem gibt, Gepäck mitgenommen werden kann.
Da die Wahrscheinlichkeit, das ich mit dem Kälbchen zu zweit auf große Tour gehe, sehr gering ist (mangels geeignetem Soziusplatz), spielen Coyote und Great Basin Ihre Vorteile bei mir voll aus. Einzig ein Heckgepäckträger ist nötig, damit der Great Basin nicht nach vorne rutschen kann, dort findet dann aber ein kleiner Packsack mit Zeltgestänge bei Campingtouren seinen Platz.
Neben Touratech bietet Endorange die Giant Loop Produkte im deutschsprachingen Raum an. Ich möchte Euch aus einem bestimmten Grund diesen östereichischen Händler ans Herz legen. Durch seinen Kundenstamm (die eher Sport- und sportliche Enduros fahren), kann er Euch sehr gut beraten was die Verwendung der Packsäcke auf Maschinen angeht, die nicht in der Verwendungsliste stehen. So wäre in meinem Falle eigentlich der Coyote die einzige Wahl gewesen, aber Herr Taufer wußte aus eigener Erfahrung zu berichten, das auch der größere Great Basin bei der XChallenge Platz findet.
Fazit: Die Great Basin Produkte sind für all diejenigen interessant, die entweder durch Ihr Motorradmodell oder durch Ihre Fortbewegungsart bedingt, spezielle Lösungen suchen und dabei auf den Soziusplatz verzichten können. Außerdem sind sie preislich sehr attraktiv und werden auch bei einem Wechsel des Motorradmodells mit großer Wahrscheinlichkeit wiederverwendet werden können!

Freitag, 6. April 2012

Endlich Soziusfußrasten!

Tja, das war irgendwie schon ein dickes Ding. BMW, Jahrzehnte für seinen überragenden Soziuskomfort bekannt, hat doch bei der G 650 Reihe die Soziusfußrasten auf die aufpreispflichtige Zubehörliste gesetzt! Nun gut, nach zwei Jahren ohne Fußrasten standen sie ganz oben auf der Anschaffungsliste. Gestern bekam ich dann bei Zweirad Dohnalek noch schnell vor den Osterwochenende die Fußrasten montiert. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Stephan und Sylvie, das die Beiden das noch möglich gemacht habt. Abgesehen von einigen Interessenten für eine Fahrt auf dem Soziusplatz, sind die Fußrasten auch wichtig für die Befestigung von Gepäck, wenn ich mich z.B. für den Great Basin von Giant Loop entscheide.
Aber auch schon in den Wochen vorher ist neues Zubehör an die BMW gekommen. So habe ich mir eine Navi Tasche bei Louis besorgt und diese mit dem RAM Mount von SW-Motech an den Lenker gebaut. Dabei habe ich den Ram Mount mit zwei Aufnahmen gekauft, eine für die Tasche und eine mit einem Kameragewinde, doch davon später mehr.

Dienstag, 21. Februar 2012

13457...die Saison beginnt

13457, das war der Kilometerstand als ich gestern zur ersten Ausfahrt diesen Jahres aufgebrochen bin. Das bedeutet, das ich seit August 2009 knapp 8.000 Kilometer zurückgelegt habe...nicht viel anbetracht meiner früheren Jahreskilometer von 20.000.
OK, was steht für diese Jahr auf der Agenda...da wäre zunächst ein wenig Zubehör für die BMW. Soziusfußrasten stehen schon seit längerem auf der Wunschliste, auch eine Gepäcklösung wäre mal notwenig, ewig der Reiserucksack Jokkmokk ist auch keine Lösung.
Außerdem wird sich etwas tun zum Thema Filmen vom Motorrad, eine neue Kamera + Helmhalterung ist in den Wintermonaten bei mir eingetrudelt.

Es wird also hoffentlich wieder viele neue Posts in meinem Blog geben, stay tuned....

Mittwoch, 15. April 2009

Es geht wieder los!

Nachdem wir wohl uns dieses Jahr den Frühling sparen und übergangslos in den Sommer übergehen, war ein wenig Action angesagt wenigstens ein Motorrad fahrfertig zu haben. Leider viel die Wahl dabei nicht auf die Honda, da Knieprobleme mir es bis auf weiteres verbieten Viertakter anzutreten. Also "back to the Roots" und die Raider wieder fit gemacht. Auf der "to do" Liste hatte sich da mittlerweile so einiges angesammelt, unter anderem stand ein Wechsel der Blinker an, da sich die billigen Halogenblinker als untauglich und störanfällig erwiesen hatte. Desweiteren hatte der Haupständer letztes Jahr auf der Enduro ClassiX den Geist auf gegeben als er am Verbingungsstück gebrochen war. Glück im Unglück zeigte sich darin, das ich auf einen intakten Ständer im zweiten Rahmen zurückgreifen konnte. auch hatte ich im Herbst 2008 noch elastisch aufgehängte Blinker mit normalen Birnen besorgt, so daß sich die Arbeiten kurzfristig durchführen ließen.
So stand dann auch einer ersten kleineren Ausfahrt am Ostersamstag nichts mehr im Wege, die mich für ein paar Erledigungen nach Kalk führen sollte.



Eigentlich wollte ich die Gelegenheit nutzen auf dem Weg nach Kalk verschieden interessante Gründerzeit Gebäude zu Photografieren, aber leider machte mir mein Kamera Akku einen Strich durch die Rechnung, so daß es nur zu diesem einen Bild von der Brauerei Kalk gereicht hat.



An dieser Stelle möchte ich noch einen kurzen Ausblick auf kommende Blog Beiträge werfen. Da nämlich meine DSL Verbindung stark zu Wünschen übrig läßt, ist es nur schwer möglich gewesen weitere Bilder und Artikel hochzuladen. Trotzdem gibt es noch so einiges zu berichten, u.A. ein kleiner Rückblick auf die Enduro ClassiX 2008, das Saisonstart Treffen bei BMW Händler Kaltenbach und nochmal die Zusammenfassung aller Änderungen an der Honda XL 200R bevor sie mein Haus verläßt.
Also, stay tuned....

Montag, 12. Januar 2009

Ufo Klassik-Teile nun auch bei SWT Sports

Das SWT-Sports ein Herz für Klassiker hat und sein Sortiment auf dem entsprechende Plastikteile ausrichtet, habe ich schon in früheren Post berichtet. So ist es denn auch nicht verwunderlich das Manuel Schad die neuen Klassik Lampen und Kotflügel aus dem Hause Ufo anbietet.

Außerdem hat STW-Sports ihr Webangebot erweitert. In dem kürzlich eröffneten Blog wird man über ihre Reisen als auch Erfahrungen mit den Umbauten an ihren Motorrädern informiert.

Dienstag, 9. September 2008

Ufo Plast stellt Klassik-Linie für Kunststoffteile vor

Gestern Abend flatterte mir eine Email mit hochinteressantem Anhang entgegen. Leute, unsere Gebete wurden erhört, UFO-Plast hat eine komplette Klassik Linie mit Kotflügeln, Lampenmasken und Startnummerntafeln an den Start gebracht. Kostprobe gefällig? Hier sind Bilder von einem Enduroheckkotflügel und der Lampenmaske:


Dieser Kotflügel dürfte speziell 50 und 80ccm Fahrer ansprechen, wer also eine Ancilotti, Fantic, oder Aprilia sein eigen nennt, könnte hier fündig werden.


Diese beiden Kotflügel sind aus dem aktuellen Programm in den Klassik Katalog übernommen worden und decken die 80er nd 90er Jahre ab.


Bei diesem Anblick schlägt mein Herz schneller, endlich keine halbherzigen Lösungen mit modernen Lampenmasken sondern zeitgemäße Optik!


Für Pre '74 Maschinen gibt es diese Universalkotflügel in weiß oder Silber, besonders interessant wenn man aus Sicherheitsgründen auf Stahl-oder Alu-Pendants verzichten möchte.

Fast alle Produkte sind in den Farben Weiß,Gelb oder Rot erhältlich, für die weißen ovale Startnummerntafeln werden außerdem Folien in Gelb,Grün und Schwarz angeboten.

Auf der Intermot hoffe ich die ganze Kollektion unter die Lupe nehmen zu können, wer allerdings nicht warten möchte kann jetzt schon über TNT Offroad bestellen.

Kontakt:
TNT Offroad GmbH
Zwinglistr. 32 - (Hofgebäude)
10555 Berlin - Tiergarten

Phone : +49 (0) 30 695 094 18
Fax : +49 (0) 30 695 094 15
www.tntoffroad.de

Sonntag, 27. Juli 2008

My lil' Thumper

Vorläufiger Zwischenstand des Customizing der XL. Mit dem hohen ATV Starbar Lenker habe ich nun endlich eine vernünftige Sitz- und Stehposition auf dem Bike. Nebenbei wollte ich demnächst wegen bessere Alltagstauglichkeit Integral-Handprotektoren und ein H4-Scheinwerfer montieren, das machte allerdings umfangreiche Anpassungsarbeiten bei den Armaturen nötig, da die Blinker versetzt werden müssen. Bei den original Brems- und Kupplungshebeln waren die Gewinde für die Bowdenzugversteller ausgelutscht, so daß ich diese direkt durch hochwertige Magura-Amaturen ersetzt habe, die noch von meinem Simson-Umbau in der Garage hatte. Außerdem wurde der Gasgriff durch den, unter Klassik Fahrern sehr geschätzten, Magura 312 Duo ersetzt, der schon in der Enduro Stellung mit einem geringeren Drehwinkel gegenüber dem Original auffällt.
Durch den wesentlich höheren und breiteren Starbar Lenker, waren längere Bowdenzüge für Bremse und Kupplung nötig. Beim studieren von Honda XL Bildern, ist mir aufgefallen, das die XL500R mit einer ähnlichen Trommelbremse ausgestattet ist, diese aber durch den breiteren Lenker und längeren Gabel einen längeren Bremszug haben müßte. Also vertraute ich auf Hondas Baukastensytem und orderte mir bei Honda Stute Bowdenzüge für Bremse und Kupplung von der XL500R. Der Bremszug paßte wie angegossen, lediglich der Kupplungszug brauchte einen längeren Innenzug, da das Widerlager am Motor der 500er und der Ausrückhebel der Kupplung einen geringeren Abstand haben. Ich habe zur Zeit eine Differenz zwischen Innen und Außenzug von 130mm, besser wäre wohl 110mm, darüber werde ich aber später noch verifizierte Daten posten. Der Gaszug brauchte einen komplett neuen Zug, auch hier liefere ich die Daten später nach.
Mittlerweile hat die Honda einen runden H4 Scheinwerfer von einer CB 450 S bekommen, dieser Umbau ist allerdings noch nicht fertig abgeschlossen und bedarf noch einiger Feinarbeiten. Wahrscheinlich wird er auch nicht so Homogen aussehen wie der Lenker Umbau, aber davon später mehr.


Dieses Bild ist mittlerweile Geschichte, da nun schon der H4 Scheinwerfer montiert ist.


Hier kann man sehr gut die neue Lampenmaske von EGU sehen, die eigentlich für die XL 500 R gedacht ist, aber mit der der 200er identisch ist.


Der hohe Starbar Lenker liegt sehr gut zur Hand und ermöglicht auch bequemes Stehen.


Dafür werden mich einige Klassik Fans schlachten, ein Magura 312 Duo an so einer Möhre!


Die Lenkerklemme mit Spiegelgewinde von Louis funtioniert prima an der Magura Kupplungsamatur, nun warte ich noch aufs Pendant für die rechte Seite.

Samstag, 31. Mai 2008

Die Enduro Oldies und ihr Shop

War es noch Anfang 2000 schwer möglich Teile, Zubehör oder Bekleidung für den Veteranen-Geländesport zu bekommen, so ist jetzt echt Schwung in die Szene gekommen. Ein besonders umfangreiches und interessantes Angebot haben die Enduro-Oldies in ihrem Shop zusammen getragen.
Neben KTM spezifischen Ersatzteilen findet man auch Teile die man generell für klassische Offroad Maschinen gebrauchen kann. So hat Thomas Brems- und Kupplungshebel, Gasgriffe, Griffgummis, und Lenker, Staubmanschetten, Startnummerntafeln und viele andere Dinge im Programm, die man bei anderen Anbietern vergeblich sucht, da sie dort mittlerweile aus dem Programm geflogen sind.


Den hohen Starbar-Lenker habe ich in schwarz für meine Honda geordert


Hier kann man sehr gut sehen, das der Lenker im Gegensatz zu anderen hohen Lenkern, wenig gekröpft ist und somit gute Bewegungsfreiheit bietet.

Bei den Reifen greift er bei den größeren Dimensionen auf bewährte FIM konforme Produkte von Metzeler zurück, und für die kleineren Fünfziger und Achtziger oder Maschinen mit klassischen zölligen Dimensionen hat er Vee Rubber im Programm.


Der VeeRubber mit klassischem Blockprofil

Für alle diejenigen unter Euch, die schon immer mit dem klassischen Bekleidungsangebot von Metro geliebäugelt haben, aber bisher gescheut haben in Amerika zu bestellen, finden nun ein Teil des Programms bei Thomas im Shop. So findet man dort neben verschiedenen Jerseys mit Markenaufdrucken auch eine klassische schwarze Crosshose in den gängigen Größen von 32''-38'' . Wenn man ein wenig Wartezeit mitbringt kann Thomas auch spezielle Wünsche, was Dekore oder Größen angeht, erfüllen, in dem er sie bei seiner nächsten regulären Bestellung in Amerika mit aufnimmt.


Die Thomas bietet die Metro-Hose "Rocket" in schwarz an, auf besonderen Wunsch kann er aber auch die Hose im Markenoufit ordern.


Neben dem Kawasaki Design, ist das Hemd z.Zt. auch mit Honda, KTM oder Maico Graphics lieferbar.

Da es Thomas sehr wichtig ist, das, was man im Shop sieht, auch bestellen zu können, hat er kleine Ampelsymbole zu den Produktbeschreibungen beigefügt, an denen man erkennen kann, ob das Produkt am Lager ist, die Vorräte zur Neige gehen oder z.Zt. nicht lieferbar ist.
Das bewahrt einen vor bösen Überraschungen, wenn man sein Paket erhält und man dann feststellen muß das die Hälfte nicht lieferbar war, so wie es mir einmal bei einem Guzzi Spezialisten passiert ist. Von 4 Dehnschrauben für den Pleuelfuß, war nur eine lieferbar....Guzzi produzierte diese Version nicht mehr. Somit habe ich bis heute eine nutzlose Dehnschraube in meinem Lager liegen :-(.

Da die Enduro-Oldies ihren Shop immer mehr erweitern, lohnt es sich regelmäßig vorbei zuschauen um Neues zu entdecken. Viel Spaß beim Stöbern

Freitag, 2. Mai 2008

Pimp my XL 200 R....mit Teilen von AJP

Wie der Titel schon sagt, habe ich heute mit Teilen der AJP PR4 200 meine XL verbessert. Zunächst einmal mit klappbaren Spiegeln, die im Set 29;90€ gekostet haben. Dadurch, das die Spiegel kein planes Spiegelglas wie die Originalspiegel haben, kann nun man endlich den rückwärtigen Verkehrsraum komplett betrachten.



Nun kommt allerdings das eigentliche Schmankerl, der klappbare Schalthebel! Der original Schalthebel ist schon mit der Gummifußraste zu kurz, mit der breiten gezahnten Fußraste muß man den Fuß noch mehr nach unten abwinkeln, um unter den Schalthebel zu kommen. Außerdem läßt seine Form es nicht zu, ihn höher einzustellen, da er sonst mit dem Lichtmaschinendeckel kollidiert. Der Schalthebel der AJP paßt ohne Probleme auf die Welle, ist länger und seine Kröpfung führt ihn um den Lima-Deckel so herum, das man ihn hoch genug montieren kann, um auch im Stehen noch Hochschalten zu können. Für Leute mit kleiner Schuhgröße könnte er allerdings zu lang sein, so das er wie bei einem Trailer nicht mehr von der Raste aus bedient werden kann. Im Sitzen muß man generell den Fuß zum Hochschalten anheben.
Dieses feine Teil ist für 31,50€ beim AJP Importeur zu haben.


Zum Vergleich, original Hebel (schwarz, Stahl), AJP Hebel (Alu, klappbar)


Hier kann man sehr schön sehen, wie die Kröpfung ideal um den Lima Deckel herumführt.

Zum Schluß noch ein herzliches Dankeschön an Jörg Heidenreich von AJP Deutschland, der mir unermüdlich meine Fragen zum Schalthebel und seinen Maßen beantwortet hat, so daß ich mir sicher sein konnte, das der Hebel passen würde.

Dienstag, 1. April 2008

Erste Umbaumaßnahmen

Ich kanns doch nicht sein lassen. Nun habe ich doch schon was an der Honda umgebaut. Es sind zwar nur ein paar gezahnte Fußrasten....aber so fängst halt dann an ;-).

Nun sind ja gezahnte original Fußrasten rar, da damals in den 80zigern der TÜV diese Teile nicht gern gesehen hat....wegen Verletzungsgefahr. Über die Verletzungen, die man sich zuziehen kann, wenn man von einer nassen Gummifußraste abrutsch, hat damals keiner nachgedacht. Durch Zufall hatte ich aber, wegen einem anderen Umbauprojekt, ein paar Fußrasten von der Sachs Mad Ass rumliegen....und siehe da, die Mad Ass bedient sich nicht nur einer Kopie des DAX Motors, sie hat sogar eine Honda-typische Rastenaufnahme! So fügt sich die Mad Ass Raste in die Aufnahme, als ob sie dafür gebaut worden ist. Im ersten Moment habe ich mich allerdings am hohen Gewicht, der aus Gußmaterial bestehenden Raste, gestört, aber nachdem ich feststellen mußte, das auf der rechten Seite die Fußraste etwas hängt, weil die Bolzenlagerung Spiel hat, habe ich nun die Möglichkeit, mit Hilfe einiger Schweißpunkte, die Fußraste auszurichten.
Abgesehen davon fällt auch der Preis für diese Raste, im Gegensatz zu den eloxierten Alupendants der Minicrosser, zivil aus. So muß man pro Raste mit 12,99€ rechnen, wenn man zur Sicherheit auch die Rückholfeder erneuern will, kommen nochmal 1,-€ pro Seite dazu. Zu beziehen sind die Rasten über jeden Sachs-Händler, wenn Ihr aber auf Versand angewiesen seit, weil kein Händler in der Nähe ist, kann ich Euch Mop'n'Roll in Köln empfehlen.


Die original Gummifußraste zeigt schon Auflösungserscheinungen.


Die Mad Ass Fußraste paßt wie angegossen, so ist auch im Stehen sicheres Fahren möglich.

Montag, 25. Februar 2008

Gepäcklösungen für die Raider

Nachdem ich heute meinen Frühdienst auf der Raider verbringen durfte, ich arbeite in der Ambulanten Pflege und mein Dienstwagen ist heute verreckt, mußte ich mich zwangsläufig mit der Gepäckunterbringung auf der Raider auseinandersetzen.



Zunächst einmal hatte sich mit den Jahren so einiges in meinem Fundus angesammelt, so daß ich nur ins Regal greifen mußte um die Raider komplett auszustatten. Da wäre als erstes die Kotflügeltasche, diese hatte ich vor Jahren bei Götz erworben, dort ist sie nicht mehr im Programm, aber bei Touratech, oder wer lieber in Amerika bestellen will, bei Moose Offroad wird man fündig. Diese Taschen sind im Wettbewerbseinsatz eigentlich für einen Ersatzschlauch gedacht, man kann dort aber ebenso prima seine Regenüberhose verstauen.



Des weiteren wäre da der Enduro Tankrucksack von Büse. Auch dieser leistet mir schon seit Jahren gute Dienste, ursprünglich für die DT gekauft, wurde er später auf der BMW K 75 eingesetzt da auch diese einen nach hinten abfallenden Tank besitzt. Nun kommt er auf der Raider zum Einsatz. Damit er mit dem Lenker nicht in Konflikt gerät, muß er recht weit hinten montiert werden, was dazu führt, das man auf der Bank weiter zurück rücken muß. Außerdem habe ich einen Tankdeckel mit abgebrochenem Entlüftungsstutzen verwendet, damit der Schlauch nicht abknicken kann.





Das älteste Stück in meinem Sammelsurium sind die Satteltaschen von Held, diese waren ein Abogeschenk der "Motorrad, Reisen , Sport" aus dem Jahre 1986! Sie haben bisher jedes neue Motorrad von mir begleitet (mit Ausnahme der K 75, die hatte schon einen Kofferträger), also von meiner Vespa PX 200 E Lusso, über Honda CB 450 S und CB 750 KZ, den Simson Mokicks, der Guzzi V 65 bis zu der Yamaha DT 125 LC 1 und schlußendlich zur Raider. Mal abgesehen von ein paar Scheuerstellen und den abgerissenen Nippeln an der Schlitten der Reißverschlüsse, sehen die Teile noch Top aus. Mit ein paar kleineren Schlüsselringen und ein wenig Kordel lassen sich die Deckel dann wieder leicht öffnen.




Nun bleibt noch Platz für einen Packsack auf dem Soziussitz oder auf dem Gepäckträger und es findet sich genügend Stauraum für eine kleine Reise.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Neues Dekor gefällig?


Wer kennt das nicht, Tank verbeult, Kunststoffteile zerkratzt, es steht eine gründliche optische Überholung an. Speziell beim Dekor ist oftmals guter Rat teuer, besonders wenn man vielleicht eine frischere Optik möchte. Hier kann Dualsport FX Abhilfe schaffen, dort werden Dekor und Sitzbankbezüge "Made in Germany" angeboten. Wobei hier nicht die Motocross Modelle im Vordergrund stehen, sondern die Angebotspalette auch auf Sport- und Alltags Enduros zielt. So findet man z.B. für die, bei Jugendlichen sehr beliebte, DT 125 R eine große Auswahl an faszinierenden Dekors. Sollte man ein Motorrad haben, das bisher nicht im Angbot ist, wendet Euch persönlich an Hernn Dwyer um zu schauen, was möglich ist.

Edit: Nach eine wichtige Anmerkung. Die Dekore sind für Metalltanks und Kunststofftanks mit seperaten Tankspoilern geeignet, komplette Kunststofftanks, wie man sie z.B. an den KDX'S, XR's und Fantic Caballeros aus den 80zigern findet lassen sich damit nicht bekleben, da diese Tanks ausgasen und somit sich das Dekor vom Tank abhebt.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Neuaufbau der Raider

Wie vielleicht einige bemerkt haben, ist meine Raider nicht mehr original. Zwar habe ich versucht, alle Veränderungen möglichst reversibel zu gestalten, aber aufgrund der Teile Situation denke ich nicht, das ich die Gelegenheit dazu bekommen werde, sie zurückzurüsten. Zudem sollte sie auch offroadtauglicher werden, da sie mir auch als Trainingsmaschine dienen sollte.
Zunächst mal ein Bild von einer originalen Raider (Quelle: Fantic Club Frankreich) :




Es zeichnete sich damals schon ab, das japanische Maschinen in Zukunft den Ton im Design angeben würden, der vulkanförmige Tank war ein typisches Zeichen dafür, allerdings war im Gegensatz zu später noch nicht die Sitzbank bis auf den Tank hochgezogen, wie z.B. bei der Yamaha DT 125 LC.

Als ich die erste Raider 2004 bekam, war sie in einem erbärmlichen Zustand, denn sie hatte drei Jahre bei einem Händler im Hinterhof gestanden und auf ihre Verschrottung gewartet. Leider war die Maschine ohne Brief, aber das Glück war mir hold, Anfang 2005 ersteigerte ich bei Ebay einen Teileträger, der Rahmen mit Brief besaß.










Nun ging es daran beide Motorräder zu reinigen, auseinanderzubauen, Teile zu sichten und auf ihre Wiederverwendbarkeit zu prüfen. Zunächst einmal viel auf, das die Raider ein absoluter Bastard ist. Ich habe selten so eine kreuzbunte Mischung aus Geländesportmotorrad und "Brötchenholgondel" gesehen. Beispiele gefällig? Also, fangen wir mal bei der Elektrik an, diese bedient sich erstmal einer 12V Stromversorgung, viele Geländesportmotorräder, aber auch Großserien Enduros der der damaligen Zeit, griffen noch auf ein 6V Bordnetz zurück. Auch was die Ausstattung des Cockpits mit Kontrollleuchten angeht, war Komfort angesagt. Insgesamt 6 Stück gab es davon, mit folgenden Funktionen: Licht an/Fernlicht an/Blinker links und rechts kombiniert/Leerlauf/Ölstand(Getrenntschmierung) und man höre und staune Benzinreservewarnleuchte! Dafür fiel der Reservehahn weg. Was dann allerdings erstaunlich ist, daß dieses Mäusekino nur mit Wechselstrom lief, d.h. keine Batterie! Und auch das Zündschloß sucht man vergeblich, lediglich ein Killschalter an der rechten Lenkerarmatur stoppt den Motor! Überhaupt der Motor, wenn man den Kickstarter ausklappt, erlebt man eine Überraschung, denn der wird nach vorne getreten! Des Rätsels Lösung, Fantic hat für dieses Dualsport Modell einfach einen Trailmotor verwendet.
Auch die Fußrasten geben Rätsel auf. Im allgemeinen ist es üblich das Fußrasten im 45° Winkel nach oben wegklappen, so auch bei den Caballero Modellen. Die Raider allerdings bedient sich einfacher Mopedartiger Fußrasten die senkrecht nach oben klappen, so das man die Gummifußrasten auch nicht einfach gegen gezahnte Versionen austauschen kann.
Da ich keinerlei Technische Daten zur Hand hatte, wurde der Aufbau ein echtes Puzzlespiel, alles mußte haarklein dokumentiert werden, besonders der Kabelbaum stellte eine Herausforderung dar. Schließlich und endlich brachten wir Licht ins Dunkle, so das es an den Zusammenbau gehen konnte. Zunächst einmal hatte ich auf Empfehlung von Herrn Schwarz, die Getrenntschmierung ausgebaut. Dadurch konnte ich mir zwei Kontrollleuchten ersparen und den defekten Tacho durch einen digitalen von Sigma mit einem beleuchteten Gehäuse von SW Motech ersetzen. Auch der original Lenker mußte einem modernen Magura SX wechseln. Weitere gravierende Änderung, die brüchigen original Kunststoffteile, wurden durch eine Elba 1 Lampenmaske und zwei Ufo Kotflügel ersetzt. Dabei wurde darauf geachtet, das es möglich blieb, später eine Rückrüstung durchzuführen. Im Jahr darauf kamen, mangels Seitenteile, ovale Startnummernschilder an den original Distanzhaltern zum Einsatz. Der Motor bekam lediglich neben einer Vergaserreinigung noch einen neuen Kolbenring verpaßt. Bei der Bereifung entschied ich mich für die Kombination Enduromaster vorne/Stonemaster hinten von Mefo, dies sind die einzigen noch erhältlichen Reifen in meiner Dimension, deren Schwerpunkt auf Offroad liegt, alternativ wären natürlich noch die Continental TKC 80 gewesen, die aber nicht ganz so kompromislos sind. Somit sind alle maßgeblichen Arbeiten an der Maschine zusammen gefaßt.







Freitag, 25. Mai 2007

Neues Klassikkit von SWT-Sports

Die Jungs von SWT-Sports haben offensichtlich ein Herz für Klassiker. Nachdem sie letztens mit der Neuauflage des Acerbis Baja Heckkotflügel überascht haben kommt nun ein bisher einzigartiges Paketangebot, das aus Heck- und Frontkotflügel sowie Lampenmaske aus dem Hause Ufo besteht. Es ist in weis und rot erhältlich. Während der Heckkotflügel und die Lampenmaske dem aktuellen Programm von Ufo entspringen ist der Frontkotflügel die Neuauflage einer alten Form.
Eine Anmerkung zur Lampenmaske, im weisen Kit ist die Touquet dabei, im roten die Explorer. Beide sind, laut SWT-Sports, mit einem geprüften Halogeneinsatz ausgestattet. Es besteht die Möglichkeit, diese Lampenmasken mit einem Biluxeinsatz mit Kunststoff Streuscheibe umzurüsten, dieser ist dann allerdings ungeprüft.





Das Oldstyle Kit ist für 120€ erhältlich, der einzelne Frontkotflügel kostet 23€. Außerdem besteht die Möglichkeit bei Bruch den Halogen oder Kunststoffeinsatz einzeln zu ordern, Preis auf Anfrage.
Erhältlich bei SWT-Sports, 09720-950248

Sonntag, 13. Mai 2007

Klassischer Heckkotflügel von Acerbis wieder erhältlich!

Die Firma SWT Sports in Üchtelhausen hat den beliebten Acerbis Baja Heckkotflügel wieder im Programm.

Natürlich bekommt man bei SWT einen ähnlichen Kotflügel von Ufo, aber nur bei Acerbis bekommt man das dazugehörige Dualsport Rücklicht mit Kennzeichenträger. Erst damit ist man nämlich legal unterwegs, da das Rücklicht E-geprüft ist und die Kennzeichenhalterung steil genug ist, damit das Kennzeichen lesbar bleibt. Dabei wird das monierte Rücklicht gegen den kompletten Träger ausgetauscht, er wird in den originalen Löchern befestigt, man muß nur ein Loch für die Schraube im Kennzeichenbereich bohren.

Außerdem ist das Rücklicht mit allen benötigten Funktionen ausgestattet, neben Rück- und Bremslicht funktion beinhaltet es auch die Kennzeichenbeleuchtung und ein Katzenauge.

Ich selber hatte diese kombination früher an meiner DT 125 LC verbaut. Bild folgt.

Kontakt zu SWT Sports: Telefon 09720/950248 oder auf www.swt-sports.de