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Samstag, 15. August 2009

Die Raider geht, die BMW kommt!

Es gibt eine gravierende Änderung in meinem Fuhrpark, ich habe nun eine BMW G 650 X mit ABS...Stützräder waren leider als Zubehör nicht erhältlich ;-). Wir haben sie gestern in Mayen abgeholt, zugelassen wird sie dann im Laufe der nächsten Woche. Erste Runden konnte ich im Hof drehen und ich sage Euch, sagenhaft dieser Motor, er hat für einen Einzylinder einen unglaublichen seidenweichen Antritt. Aber mehr von Fahreindrücken, wenn sie angemeldet ist.

Die Crew vor der Abfahrt, Hans-Eberhard, sein Bruder Michael, Giulia und meine Wenigkeit

Kurz vor dem Kreuz Meckenheim

Witzige Reklame an der Hauswand

Die Wartezeit auf den Verkäufer haben wir genutzt und von Giulia ein paar schöne Portraits gemacht



Der Handel ist perfekt, die BMW gehört mir. Ein letztes Abschlußphoto mit dem Verkäufer.

Angekommen, nun gehts ans Abladen


Nachdem wir die BMW abgeladen hatte, ging es daran die Raider und alle Ersatzteile zu verladen, da sie nun in Hans-Eberhards Sammlung übergeht. Jedenfalls ist die Raider bei Hans-Eberhard in guten Händen.

Dienstag, 4. August 2009

Generelle Umstrukturierung meines Fuhrparks

Mit meinem rechten Knie hatte ich ja schon vor dem Sturz kürzlich Probleme. Das mein Ausrutscher für mein Knie nicht gerade förderlich war, kann man sich vorstellen. Wenn ich also weiter Motorrad fahren möchte, bleiben mir nur Motorräder mit E-Starter, was mich nun zu dem Entschluß gebracht hat, alle Dualsport- und Geländesportmotorräder zu veräußern, um mir dann einen neuen Dualsport-Viertakter mit E-Starter zuzulegen. Dabei steht auch noch neben der elektrschen Starthilfe auch ein ABS auf der Wunschliste. Mal schauen was der Markt hergibt.

Zum Verkauf stehen demnach:

Fantic Caballero 125 Comp. '79
Kawasaki KDX 175 '83

Die Raider hat schon einen neuen Besitzer gefunden, auch das Suzuki TS Puzzle von '73 & '74 ist sogut wie weg. Wer an oben genannten Motorrädern Interesse hat, kann mich bei Offroadforen.de kontaktieren, mein Nick dort ist "Oldschool".



Montag, 3. August 2009

Hans-Eberhardt und seine K 75


Den Stammleser unter Euch, ist bestimmt schon mal auf den Bildern der ältere Herr mit dem langen Bart aufgefallen. Hans-Eberhard ist sozusagen mein "väterlicher Freund und Schrauber Guru". Was bedeutet, immer wenn ich nicht mehr weiter weiß, ist er der richtige Mann. Mit seinem hintergründigem Humor und entwaffnenden Bemerkungen, holt er einen auch immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.


Wenn man an Hans-Eberhard denkt, verbindet man ihn immer mit einem bestimmten Motorrad: seiner BMW K 75 C. Dieses Gespann gibt es nun schon seit Jahrzehnten, auch wenn die abgebildete K sich für knapp 8 Jahre in meinem Besitz befand und er in dieser Zeit eine neuere K 75 fuhr. Gemeinsam haben H-E und seine K fast 350.000 Kilometer zurückgelegt.



Das nach so einer Laufleistung, die K nicht mehr ganz frisch wirkt, ist nachzuvollziehen. Aber trotzdem leistet sie fast klaglos ihren Alltagsdienst und spult Kilometer um Kilometer ab. Das H-E gefallen an der K-Reihe gefunden, hat sieht man daran, das er neben der erwähnten 2. K 75 C, auch ein K 100 Gespann sein eigen nennt.

Das Hans-Eberhard auch ein Talent zum Photomodell hat, war den meisten seiner Freunde noch nicht bewußt, doch seht selbst. Andersrum ausgedrückt, ich wollte das Potential meiner neuen digitalen Spiegelreflex ausloten und habe in ihm das optimale Photomotiv gefunden.


Sonntag, 26. Juli 2009

Lang gemacht!

Gestern war es soweit, mein erster Sturz nach zwölf Jahren. Ich fuhr auf einem wenig befahrenen, sehr schmalen Verbindungsweg zwischen Immekeppel und Herkenrath, als mir ein Mercedes der S-Klasse in einer Kurve entgegenkam. Beim Versuch abzubremsen und nach rechts zu ziehen, blockierte mir auf einer Pfütze das Vorderrad und ich ging mit der Raider zu Boden. Schadensbilanz nach dem Sturz: Ich habe mir das Knie geprellt, an meiner Kombi war lediglich ein Loch in Höhe des Knieprotektors, sonst keine weiteren Verletzungen. Die Raider hat die Gabel verdreht, Kratzer an Spiegel, Bremshebel (der aber nicht verbogen ist) und hinterem Blinker. In wieweit die Standrohre oder der Rahmen verbogen ist, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen. Bilder der beschädigten Teile folgen in Kürze.

Nachtrag:
Nun kommen die Bilder, neben den Schäden am Motorrad habe ich auch Bilder von der Kombi gemacht. Zuerst ein paar Sätze zu der Raider. Nachdem ich sämtliche Klemmungen an Gabel und Achse gelöst und mehrfach die Gabel eingetaucht hatte, stellte sich im ersten Rollversuch alles grade dar. Spätere Testfahrten werden mehr Klarheit bringen. Ansonsten waren nur Schleifspuren an Bremshebel, Spiegel, Kotflügel vorne, Griffgummi, Lampenmaske und Blinker hinten auszumachen.





Bei der Kombi ist außer dem Loch am Knie kein weiterer Schaden festzustellen, lediglich Gras und Lehmflecken.






Samstag, 18. Juli 2009

Raider hat wieder TÜV

Wie schnell doch 2 Jahre vergehen, wenn man sich amüsiert. Ehe man es sich versieht, steht schon wieder die TÜV Prüfung ins Haus. Vom Prinzip sollte diese kein Problem darstellen, hat doch die Raider bisher erst 2000km runter, bedingt durch den Motorschaden im ersten Jahr und dem Honda XL 200 R Intermezzo im vergangen Jahr. Trotzdem gab es da einen Punkt, der meine AUfmerksamkeit verlangte.


Erstaunlicher Weise machte der Vorderreifen nämlich schlapp. Auf den ersten Blick sieht er noch passabel aus, wenn man jedoch den Blick auf den inneren Bereich der Lauffläche und dort auf die weiter auseinander stehenden Blöcke wirft, stellt man fest, das sie so sehr abgeschrägt sind, das sie keine Profilhöhe mehr aufweisen. Also mußte ein neuer Vorderreifen her. Bislang war ich ja gewohnt, das ein Vorderreifen etwa die doppelte Distanz eines Hinterreifens hält, aber bei so grobstolligen Reifen muß ich wohl umdenken. Da die Raider auch nur noch gelegentlich im Gelände bewegt wird, wäre bei einer kompletten Neubesohlung auch ein Wechsel zum Continental TKC 80 denkbar.


Sonntag, 5. Juli 2009

Bergische Impressionen II

Heute morgen hat mich die "senile Bettflucht" ergriffen und ich bin vor meiner Familie aufgestanden, um vor dem Brötchenholen noch eine kleine Runde zu drehen. Dazu sollte mich mein Weg über Straßen der letzten Kategorie nach Lindlar und zurück führen.

Was man nicht alles macht, um den Portraitspiegel an der Handycam zu nutzen!

Zunächst galt es erstmal der Raider was zu futtern zu geben, also runter zur Tankstelle und ihr ein erlesenes Gemisch kredenzt. Dabei eine alte Bekannte getroffen und sie genötigt ein paar Bilder von mir zu schiessen.

Die Raider ist voll, ab geht es Richtung Lindlar!

Der Einstieg in die Tour fand am Aldi in Steinenbrück statt, ich folgte der Holzbachtalstraße bis Kreuzhäuschen und bog dort links Richtung Hohkeppel ab. Auf dem Bergrücken bietet sich dabei ein wunderbarer Blick ins Aggertal, im weiteren Verlauf kommt man noch bei einer Tierarztpraxis vorbei, wo Wegekreuz und Pferde treffliche Photomotive abgeben.

Die Gegend rund um Overath ist ein Eldorado für Pferdeliebhaber, etliche Reiterhöfe sind hier angesiedelt und auch ein Tierarzt speziell für Pferde ist hier zu finden.


Wegekreuze sind weit verbreitet.

In Hohkeppel bieten sich zwei Möglichkeiten Richtung Lindlar zu fahren, einmal der Vorfahrtsstraße folgend ins Tal nach Vellingen, und dort der Landstraße folgen, oder gerade auf der Höhenstraße bis Klespe bleiben.
Von Hohkeppel wußte ein ehemaliger Pflegekunde von mir zu berichten, das dieser Ort einmal die größte Kneipendichte im Raum Köln besaß, praktisch jeder zweite Haushalt sollte dort eine Schanklizenz gehabt haben....das erinnert mich ein wenig an "Asterix: Der Averner Schild" wo jeder Dorfbewohner von Gergoviaeinen Laden für Weine und Kohlen besaß.


Am Dorfausgang von Hohkeppel beginnt dann ein besonders reizvoller Teil der Strecke, die Höhenstraße führt dabei an malerischen Häuschen und Wiesen vorbei. Diesen Teil gehe ich immer sehr ruhig an um bei Anwohnern, Reitern und Erholungssuchenden nicht negativ aufzufallen, 50km/h ist hier das höchste. Positiv hat sich auch das Tragen eines Jethelms ausgewirkt, beim Grüßen von Passanten habe ich stets eine freundliche Antwort erhalten.




Wenn man in Klespe auf die Talstraße nach Lindlar trifft, hat man nach 100m die Alternative ,rechts ab Richtung Segelflugplatz eine Schleife zu drehen. Leider war aber Sonntagsmorgens um 9:00 noch kein Betrieb und so fuhr ich in den Ortskern von Lindlar. Auch hier mußte ich feststellen, noch viel zu früh unterwegs zu sein. Mein Versuch ,in einem Bistro einen Kaffee zu ergattern, schlug fehl.





Noch ein paar Bilder von der malerischen Kirche und den umgebenden Gebäuden gemacht, und dann den Entschluß gefaßt, beim Landhaus Fuchs einen erneuten Anlauf für einen Kaffee zu starten.




Doch auch hier traf ich noch auf verschlossene Türen, und da meine Familie nun langsam auf ihre Frühstücksbrötchen wartete, schlug ich den direkten Weg nach Hause ein.
Fazit dieser Tour: Die Streckenwahl gibt am ehesten die Idee des Endurowandern wieder, auch wenn sie komplett über geteerte Straßen ging. Die schmalen und entlegenen Wege ließen ein Tempo weit unterhalb der Geschwindigkeitsbegrenzung zu, man konnte den Blick schweifen lassen und wurde nicht von anderen Verkehrsteilnehmern gehetzt. Auf der anderen Seite machen die häufigeren Ortsdurchfahrten und Begegnungen mit Wanderen, Joggern und Reitern auch ein solch defensives Fahren notwendig, wenn man nicht bei seiner nächsten Tour ein "Anlieger frei" Schild erwarten will.