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Dienstag, 21. Juni 2011

JT Racing hat einen Importeur für Deutschland!


David Bailey
(c) mit freundlicher Genehmigung Werteprofi und JT Racing

Seit Dezember letzten Jahres fragen wir uns, wann endlich JT Racing in Deutschland erhältlich sein wird. Und nun die erlösende Nachricht, es gibt einen Importeur, Werteprofi, und sogar schon ein Netz von Stützpunkthändlern (Liste ist auf der Importeurseite schon veröffentlicht). Zur Zeit sind Mützen und Freizeitbekleidung der Kultmarke erhältlich. Der Relaunch-Termin für die Offroad Bekleidung wird im August sein. Stay tuned....

Broc Glover im gelb/schwarzen Yamaha Design (c) JT Racing

Die Helden von damals in der aktuellen Kollektion (c) JT Racing

Dienstag, 14. Juni 2011

HJC IS Multi - History repeating!






Mein allererster Helm in meiner Motorradkarriere war ein GPA E-1. Dabei handelte es sich um ein recht ungewöhnliches Konzept, konnte man Ihn doch vom Enduro- zum Straßen- und zum Trialhelm verwandeln. Im Gegensatz zu Jet Helmen mit angeknöpftem Kinnteil, war aber beim E-1 das Kinnteil eingesteckt und versprach mehr Stabilität. Leider bedeutete das aber auch, daß der Gesichtsausschnitt so klein war, das man nicht mit Kinnteil und Motocrossbrille fahren konnte.


25 Jahre später zeigt nun HJC wie man so ein Konzept konsequent umsetzt. Der IS Multi ist praktisch 7 Helme in einem! Denn durch Umbau von Visier, Schirm und Kinnteil erhält man einen Integralcross-, Straßen-, Offroadjet-, Trial-, Enduro- und Jethelm mit oder ohne Visier.
Wo beim E-1 noch ein zugiges papierdünnes Visier nur minimal die Augen schützte, glänzt der IS-Multi mit einem 3-D gespritztem zeitgemäßen Version und einer zusätzlichen, innenliegenden Sonnenblende. Durch die leicht zu handhabende Verriegelung des Kinnteils ist der IS-Multi schnell vom Integral zum Jethelm umgerüstet, er ist in beiden Formen homologiert! Für den Offroadbetrieb mit Crossbrille, kann das Kinnteil noch mit einem Mundschutz erweitert werden.

Ich bin von der Vielseitigkeit des IS-Multi begeistert, bedeutet es doch für uns Dualsportfahrer während der Anreise einen gut schützenden Integralhelm mit Visier zu haben, dann für schnelle Offroadpassagen auf eine Integralcross wechseln zu können, um dann bei technischen, schweißtreibenden Singeltracks auf eine Trailhelm zurückgreifen zu können. Die Sonnenblende, die es neben Rauchgrau auch in kontrastvestärkendem Gelb gibt, ersetzt dabei auch schonmal die Crossbrille.




Da der Helm auch in weiß verfügbar ist, stellt er auch eine Option für Klassik Geländesportfahrer dar, zumindest für Fahrer von Youngtimern, da ja ab mitte der 80er Jahre die Schirmchen über Schrauben seitlich und nicht mehr über Druckknöpfe über der Stirn befestigt wurden. Dabei dürfte den Sportfahrer auch interessieren, das sich das Innenpolster zum Waschen sehr leicht ausknöpfen läßt.


Bei einem Besuch von Motorrad Stute in Köln konnte ich mich schonmal vom Tragekomfort des Helms überzeugen, wobei der IS Multi zu den Helmen gehört, bei denen ich die Größe XL wählen muß ( normalerweise brauche ich L oder 59/60cm). Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, den Helm irgendwann mal Probe zufahren, dann kann ich Euch auch über Belüftung usw. berichten.



Ein kleines Update: HJC hat auf seiner Seite ein sehr informatives Video zum Umbau des Helmes hochgeladen. Hier kann man sich überzeugen wie einfach der Umbau des Helmes vonstatten geht.

Und zu guter Letzt sei noch erwähnt, das der Helm trotz seiner vielen nützlichen Features zu einem erstaunlich fairen Preis angeboten wird, je nach Farbvariante werden zwischen 229,- und 249,- aufgerufen.


Forma Adventure Endurostiefel

Nun bin ich doch tatsächlich meinen geliebten Daytona Stiefeln untreu geworden. Bei der Neuanschaffung standen vor allen Dingen mehr Offroadtauglichkeit im Vordergrund. So war es mir wichtig, das meine neuen Stiefel, statt mit schmutzempfindlichen Reißverschluß und Klett, diesmal mit Schnallen ausgerüstet sein sollten. Das die Forma einen guten Kompromiss aus Alltagstauglichkeit und Schutz im Gelände darstellen, konnte man schon in einigen Vergleichstest im Tourenfahrer oder in der Motorradabenteuer nachlesen, nun werde ich aber selber die Probe aufs Exempel machen. Auf den ersten Fahrten konnte ich zumindest feststellen, das trotz der steifen Konstruktion man noch genug Beweglichkeit im Stiefel hat. Auch kurze Fußmärsche sind anstandslos möglich. Weitere Erfahrungsberichte, speziell zur Wasserdichtigkeit werden folgen.

Achso, noch einen Tipp: Da ich die Forma Adventure im Internet bestellt hatte ( Hofmann MX Shop ) war ich mir nicht sicher, welche Größe ich benötigen würde. Einige Recherchen im Netz ergaben, das man speziell diesen Stiefel eine Nummer größer als gewohnt ordern soll. In meinem Fall waren dies Gr. 45 gegenüber der üblichen 44 und ich kann Euch sagen, der Tip war berechtigt. In 44 wäre der Stiefel zu klein gewesen, 45 paßt bei mir perfekt!

Dienstag, 12. April 2011

Trinkrucksack nur für Extremsportler?

Meine Frau belächelt mich immer ein wenig, wenn ich an sehr warmen (oder besser heißen) Tagen auch bei Fahrten in die Stadt einen Trinkrucksack mitnehme. Auch wenn die Einkaufsfahrt nach Köln kein 3-Stunden Endurolauf ist, so ist der schweißtreibende Stop and Go Verkehr in praller Sonne eine ziemliche Belastung für den Körper. Gerade der Stadtverkehr bietet bei solchen Witterungslagen massig Gelegenheiten von einem völlig überhitzten Mitmenschen in seinem Bürgerkäfig aufs Horn genommen zu werden, da ist man dann froh wenn man selber alle sieben Sinne beisammen hat, um schnell reagieren zu können. Wer sich allerdings mit dem Problem der Dehydration ein wenig auskennt, weiß das das Durstgefühl sich einstellt, wenn man schon länger signifikant an Reaktionsvermögen eingebüßt hat. Es ist also eher suboptimal eine Flasche im Rucksack mitzuführen, weil es eher lästig ist für jeden Schluck anhalten zu müssen. Hier kommt der Trinkrucksack in Spiel. Bei jedem Ampelstopp ein paar Schlucke aus dem Reservior gesaugt und man kommt es gar nicht an den Punkt an Flüssigkeitsmangel zu leiden.
Eine praktische Alternative zum klassischen Trinkrucksack, sind Jacken mit Tasche für eine Trinkblase. Meine Reusch Sommerkombi hat so eine, und nun stehe ich nicht vor der Wahl Trinkrucksack oder Photorucksack, sondern packe die Blase in die Jacke und kann trotzdem immer bequem Wasser zu mir nehmen.


Donnerstag, 25. November 2010

JT Racing is back!!! Männer dürfen wieder Pink tragen!



Ja Leute, Ihr seht richtig, JT Racing, die Kult MX-Marke der 70er und 80er ist zurück. JT hatte ab mitte der 90er sich dem Paintball-Sport zugewendet, hat aber nun die Bitte der Fans nach einem Revival der Motocross-Bekleidung erhört. Also, schlachtet Euer Sparschwein, ich will nächste Saison wieder stylische Boys and Girls in Pink auf den Bikes sehen!!! Pretty in Pink!

PS: Da das Video zu breit für meinen Blog ist hier der Link

Donnerstag, 27. Mai 2010

Mit dem Motorrad zur Arbeit...

...und dabei den Umziehstreß aufs geringste minimieren! Tja, bisher schien das eine nahezu unlösbare Aufgabe, bis ich diese kevlarverstärkte Jeans bei Louis entdeckt habe (ich möchte allerdings nicht wissen, wieviel Kevlare dafür haben sterben müssen!). Der Tragekomfort ist jedenfalls Klasse, die großflächig mit Kevlar gedoppelten Flächen spenden Vertrauen und die Knieprotektoren sitzen auch da, wo sie hingehören. Angenehmer Nebeneffekt der Protektoren: Meine Knie leiden nicht mehr so beim Arbeiten. Taschen für Hüftprotektoren sind vorhanden, diese müssen aber noch nachgerüstet werden. Diese Unsitte ist heutzutage des öfteren zu beobachten. Kann man bei Jacken noch nachvollziehen, das auf Rückenprotektoren verzichtet wird, weil der Kunde u.U. schon ein Rückenprotektor zum Umschnallen hat, scheint man bei Hosen zugunsten eines attraktiven Verkaufspreises auf eine Vollausstattung zu verzichten.
Die Hose ist wie jede Jeans waschbar und ich habe sie trotz Empfehlung in den Trockner gesteckt und sie hat es gut überlebt.
Fazit: Unauffälliges Beinkleid das sich angenehm tragen läßt, aber im Gegensatz zu normalen Jeans mehr Schutz bietet.

Sonntag, 25. April 2010

Ein kleines Product Review....


...oder anders ausgedrückt, meine Erfahrungen mit den neuen Ausrüstungsgegenständen.
Mit dem Shoei Multitech nutze ich zum ersten mal einen Klapphelm. Um mein Fazit ein wenig vorwegzunehmen, als Alltags- und Ganzjahreshelm ist das Teil einfach unschlagbar, Pinlock Visier gegen das Beschlagen, einfach zubedienender Einhandmechanismus fürs Kinnteil, eine Kinn- und Stirnbelüftung die den Namen auch verdienen und eine perfekte Paßform. Der regulärePreis von rund 400€ für diesen Helm ist zwar kein Sonderangebot, aber bei dem was er bietet, durchaus gerechtfertigt. Schließlich liegt dem Helm noch ein verlaufend getöntes Visier mit Pinlockaufnahmen bei.

(c) by Kim Dittmer

Der Kauf der Cycle Spirit Jacke war ja eher ungeplant, eigentlich hatte ich mir den City Overall der gleichen Marke zugelegt, diesen aber wegen konstruktiv bedingten Wassereinbrüchen wieder zurück gegeben. Beim anschließenden Durchstöbern des Louis-Sortiments weckte die Cycle Spirit 0209 mein Interesse, denn schließlich gab es die Jacke auch in schwangeren Herrengrößen (5XL)

(c) by Kim Dittmer

Es handelt sich dabei um eine klassische Tourenjacke, die ein sehr breites Spektrum an Witterung abdeckt. Sowohl im Winter als auch im Frühjahr, trägt sie sich angenehm und wenn es noch wärmer wird läßt sich das Futter bequem entnehmen. Für wärmere Witterung hat die Jacke zwar vorne und hinten Belüftungsöffnungen, allerdings sollte man von diesen nicht zuviel erwarten. Da diese mit der Membran hinterlegt sind, sind sie praktisch wirkungslos. Diese Fehlkonstruktion findet man an vielen Jacken und fallen eher in den Bereich Werbegag. Sinnvolle Lösungen sind erst zu erwarten, wenn die neuen zahnlosen und wasserdichten Reißverschlüsse, wie sie derzeit z.B. bei Rukka Verwendung finden, nicht mehr nur im Premium- sondern auch im Mittleren- und Einsteigerpreissegment zu finden sind.


(c) by Kim Dittmer

Gut gefallen können aber andere Details, wie z.B. der Neopren Einsatz am Kragen und die Ärmelbündchen mit Daumenloch. Der Neoprenkragen schützt zuverlässig vor dem Fahrtwind ohne unangenehm am Hals zu drücken, die Ärmelbündchen vermeiden Kältebrücken an den Handgelenken und verhindern das die Jacke, im Falle eines Sturzes, nach oben geschoben wird. Ein Klettriegel am Ärmelabschluß läßt einem die Möglichkeit bei warmer Witterung den Reißverschluß offen zu lassen.

(c) by Kim Dittmer

Außerdem wartet die Jacke mit einer Vielzahl von Taschen auf. Um zu verhindern, das man sein teures Handy zu einem Mini-Aquarium umwandelt, befinden sich innen in den Taschen Hinweise ob diese wasserdicht oder nicht wasserdicht ist. Falls man die Jacke mit einer Hose ohne Membran tragen möchte, gibt es auf der Rückseite eine geräumige Tasche, die das Mitführen einer Regenhose erlaubt.

Ich habe diese Jacke seit Januar bei jedem Sauwetter gefahren und sie dabei mit einer Hose von Polo kombiniert, die seitlich durchgehende Reißverschlüsse hat, so das man sie einfach an- und ausziehen kann. Dabei viel positiv auf, das der kurze Verbindungsreißverschluß genauso ausgerichtet war wie bei der Polo Hose (im Gegensatz zu meiner alten Hein Gericke Lederhose), was ein problemloses Verbinden ermöglichte. So kam ich immer warm und trocken auf der Arbeit an, im Gegensatz zu meinen Kolleginnen, die in Ihren immer noch kalten Autos froren wie die Schneider.


Meine letzte Neuanschaffung ist dieser Photorucksack. Ich habe zwar schon ein geräumiges Exemplar, aber meine Digitale Spiegelreflexkamera braucht nicht soviel Platz wie meine analoge Ausrüstung (weil unter anderem der zweite Kamerabody entfällt). Auch zwingt die klassische Gurtführung bei meinem alten Rucksack, diesen immer Abzunehmen und irgendwo abzustellen, damit man an die Ausrüstung kommt. Anders bei dem Vanguard Modell. Hier läuft ein breit und dick gepolsterter Gurt diagonal über die Brust und ein zweiter kleiner Gurt trifft auf der Mitte des Gurtes auf ein Schloß, so das der Rucksack sicher fixiert ist. Löst man aber diesen kleinen Gurt, kann man den Rucksack sich quer vor den Bauch ziehen und aus einer seitlichen Klappe bequem den Photoapparat entnehmen. So ist man schnell schußbereit und muß nicht die teuere Ausrüstung in den Dreck stellen.

Freitag, 13. November 2009

Versprochen ist versprochen!

Hier kommen also die noch ausstehenden Erfahrungsberichte. Zunächst, aus aktuellem Anlaß , zum Cycle Spirit City Overall. Kurz nachdem die Kombi bei mir eingetroffen war, ergab sich unbeabsichtigt die Möglichkeit, die Wasserdichtigkeit zu testen. Am 1. November führte mich mein Weg 60km durch mehr oder minder starkem Regen. Danach hatte ich einen starken Wassereinbruch im Schritt und an der Knieinnenseite zu beklagen. Ursache dafür war nicht die Membran, sondern die Anordnung der Reißverschlüsse. Dadurch, das der oberste Reißverschluß nicht durch ein Labyrinthsystem abgedeckt ist, sammelt sich das Regenwasser auf dem dahinterligenden Windschutz, der zwar auch wasserdicht ist und über einen Reißverschluß vefügt, aber so das Wasser nicht vom durchsickern abhält. Schade, denn die Kombi gefiel mir durch Ihre Paßform und dem sonst tadellosen Tragekomfort. Vielleicht tritt dieses Problem z.B. bei vollverkleideten Tourenmaschinen nicht auf, auf der G 650 X konnte die Kombi meine Erwartungen jedenfalls nicht erfüllen.
Also habe ich die Kombi wieder zurückgegeben und mich stattdessen für eine Tourenjacke von Cycle Spirit entschieden. In Kombination mit einer Polo Textilhose, die man, wegen durchgehender Reißverschlüsse an den Seiten, über normale Alltagskleidung drüberziehen kann, bin ich nun für den Arbeitsweg vor den Wettereinflüssen gut geschützt. Nichtsdestotrotz werde ich mich im kommenden Jahr noch mit der dazugehörigen Cycle Spirit Tourenhose ausstatten.
Als vielseitig hat sich der 2-teilige Regenanzug Billows von IXS gezeigt. Zunächst einmal gefällt die Paßform und das problemlose Überstreifen der Kombi, wobei man abstriche machen muß, wenn man die Stiefel anbehält. Außerdem hat sie sich als komplett dicht erwiesen. Der Schnitt der Jacke und die Kapuze, die im Jackenkragen untergebracht ist, lassen sie auch Abseits des Motorrads zum täglichen Begleiter werden.

Freitag, 16. Oktober 2009

Der Herbst ist gekommen!

Bisher habe ich gute 1000km mit der BMW zurückgelegt, 90% davon in den ersten 4 Wochen. Dabei wurde die BMW in erster Linie im Alltagsverkehr bewegt. Allerdings hat das immer kältere und regnerische Wetter bei der täglichen Nutzung einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Zwar habe ich meine Ausrüstung um die IXS Regenkombi Billows erweitert (An dieser Stelle noch ein Dank an meine alten Kollegen, die mit einem Gutschein zum letztjährigen Geburtstag, diese Anschaffung unterstützt hatten), aber für die morgendliche Fahrt zur Arbeit, ist mir das anlegen von Motorradkombi und Regenanzug zu aufwändig. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich aber nochmal in einem Erfahrungsbericht auf die Billows eingehen, die sich als eine wirklich lohnenswerte Anschaffung herausgestellt hat.

(c) IXS

Dafür habe ich mich heute für den City Overall von Cycle Spirit entschieden. Diesen gibt es zur Zeit bei Louis im Sonderangebot (je nach Größe von 169,95€ -179,95€). Erfahrungsberichte von Käufern, ließen mich von vornherein die Größe XXXL wählen, da der Anzug etwas kleiner ausfällt. Während der Großteil der Käufer positiv über die Regendichtigkeit berichtete, war bei Motorrad Online von starken Wassereinbrüchen zu lesen...mal schauen wer recht hat.

Desweiteren hat es an der BMW eine Reifenwechsel gegeben. Beim Kauf hatte der Vorbesitzer noch einen kompletten Satz Metzeler Enduro 3 draufgelegt, dieser ersetzt nun die Continental TKC 80, für die es damals noch keine Zulassung gab. Laßt mich nur folgendes sagen, nach dem Tausch wäre die erste Linkskurve fast in einem vollen 360° Kreis geendet, so handlich waren die neuen Reifen im Gegensatz zum alten Satz ;-).

Das wäre mal wieder ein kleines Lebenszeichen, nach längerer Zeit der Ruhe in diesem Blog. Da ich mich wieder aufs Ganzjahresfahren einstellle, wird es diesmal keine halbjährige Pause im Blog geben. Also Stay tuned.....

Sonntag, 26. Juli 2009

Lang gemacht!

Gestern war es soweit, mein erster Sturz nach zwölf Jahren. Ich fuhr auf einem wenig befahrenen, sehr schmalen Verbindungsweg zwischen Immekeppel und Herkenrath, als mir ein Mercedes der S-Klasse in einer Kurve entgegenkam. Beim Versuch abzubremsen und nach rechts zu ziehen, blockierte mir auf einer Pfütze das Vorderrad und ich ging mit der Raider zu Boden. Schadensbilanz nach dem Sturz: Ich habe mir das Knie geprellt, an meiner Kombi war lediglich ein Loch in Höhe des Knieprotektors, sonst keine weiteren Verletzungen. Die Raider hat die Gabel verdreht, Kratzer an Spiegel, Bremshebel (der aber nicht verbogen ist) und hinterem Blinker. In wieweit die Standrohre oder der Rahmen verbogen ist, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen. Bilder der beschädigten Teile folgen in Kürze.

Nachtrag:
Nun kommen die Bilder, neben den Schäden am Motorrad habe ich auch Bilder von der Kombi gemacht. Zuerst ein paar Sätze zu der Raider. Nachdem ich sämtliche Klemmungen an Gabel und Achse gelöst und mehrfach die Gabel eingetaucht hatte, stellte sich im ersten Rollversuch alles grade dar. Spätere Testfahrten werden mehr Klarheit bringen. Ansonsten waren nur Schleifspuren an Bremshebel, Spiegel, Kotflügel vorne, Griffgummi, Lampenmaske und Blinker hinten auszumachen.





Bei der Kombi ist außer dem Loch am Knie kein weiterer Schaden festzustellen, lediglich Gras und Lehmflecken.






Samstag, 31. Mai 2008

Die Enduro Oldies und ihr Shop

War es noch Anfang 2000 schwer möglich Teile, Zubehör oder Bekleidung für den Veteranen-Geländesport zu bekommen, so ist jetzt echt Schwung in die Szene gekommen. Ein besonders umfangreiches und interessantes Angebot haben die Enduro-Oldies in ihrem Shop zusammen getragen.
Neben KTM spezifischen Ersatzteilen findet man auch Teile die man generell für klassische Offroad Maschinen gebrauchen kann. So hat Thomas Brems- und Kupplungshebel, Gasgriffe, Griffgummis, und Lenker, Staubmanschetten, Startnummerntafeln und viele andere Dinge im Programm, die man bei anderen Anbietern vergeblich sucht, da sie dort mittlerweile aus dem Programm geflogen sind.


Den hohen Starbar-Lenker habe ich in schwarz für meine Honda geordert


Hier kann man sehr gut sehen, das der Lenker im Gegensatz zu anderen hohen Lenkern, wenig gekröpft ist und somit gute Bewegungsfreiheit bietet.

Bei den Reifen greift er bei den größeren Dimensionen auf bewährte FIM konforme Produkte von Metzeler zurück, und für die kleineren Fünfziger und Achtziger oder Maschinen mit klassischen zölligen Dimensionen hat er Vee Rubber im Programm.


Der VeeRubber mit klassischem Blockprofil

Für alle diejenigen unter Euch, die schon immer mit dem klassischen Bekleidungsangebot von Metro geliebäugelt haben, aber bisher gescheut haben in Amerika zu bestellen, finden nun ein Teil des Programms bei Thomas im Shop. So findet man dort neben verschiedenen Jerseys mit Markenaufdrucken auch eine klassische schwarze Crosshose in den gängigen Größen von 32''-38'' . Wenn man ein wenig Wartezeit mitbringt kann Thomas auch spezielle Wünsche, was Dekore oder Größen angeht, erfüllen, in dem er sie bei seiner nächsten regulären Bestellung in Amerika mit aufnimmt.


Die Thomas bietet die Metro-Hose "Rocket" in schwarz an, auf besonderen Wunsch kann er aber auch die Hose im Markenoufit ordern.


Neben dem Kawasaki Design, ist das Hemd z.Zt. auch mit Honda, KTM oder Maico Graphics lieferbar.

Da es Thomas sehr wichtig ist, das, was man im Shop sieht, auch bestellen zu können, hat er kleine Ampelsymbole zu den Produktbeschreibungen beigefügt, an denen man erkennen kann, ob das Produkt am Lager ist, die Vorräte zur Neige gehen oder z.Zt. nicht lieferbar ist.
Das bewahrt einen vor bösen Überraschungen, wenn man sein Paket erhält und man dann feststellen muß das die Hälfte nicht lieferbar war, so wie es mir einmal bei einem Guzzi Spezialisten passiert ist. Von 4 Dehnschrauben für den Pleuelfuß, war nur eine lieferbar....Guzzi produzierte diese Version nicht mehr. Somit habe ich bis heute eine nutzlose Dehnschraube in meinem Lager liegen :-(.

Da die Enduro-Oldies ihren Shop immer mehr erweitern, lohnt es sich regelmäßig vorbei zuschauen um Neues zu entdecken. Viel Spaß beim Stöbern

Mittwoch, 26. März 2008

Jet-Helm von Bell in limitierter Auflage




Jetzt heißt es aufgepaßt und zugegriffen. Bell Europa bietet ab Ende Mai einen Fiberglas/Aramid/Kohlefaser Jethelm in klassischen Form an. Als Limited Edition wird er in weiß, schwarz und silber/blau erhältlich sein, er ist mit einem rausnehmbaren antiallergischen Futter ausgestattet, außer an den Sichtkanten, dort wird Kunstleder eingesetzt.
Entgegen den abgebildeten Vorserienmodellen, die z.Zt. der ECE 05 Prüfung unterzogen werden, wird die Serie später mit einem kleineren Bell-Logo versehen sein, außerdem soll der Helm im Wagenbereich noch einen Druckknopf bekommen, so das man auch eine Jofa Mouthguard montieren kann. Auch noch nicht endgültig bestätigt ist der Preis, aber es heißt, das die einfarbige Variante bei 219,- € und die mehrfarbige bei 249,- € liegen soll.

Herr Aust, der deutsche Bell Importeur, zeigte sich von der Idee, eines langen Helmschirms für Motocross und Endurofahrer ,sehr angetan und wollte diesen Wunsch nach Italien zum Hersteller übermitteln.





Dienstag, 25. März 2008

Klassische Wachscotton Kombi von Sunstuff



Wer eine klassische Enduro Kombination für seinen Twinshocker oder noch ältere Geländesport-Maschine sucht, wird nun bei der "Motorradgarage" fündig. Schon seit einiger Zeit bieten die Jungs Wachscotton Jacken von Sunstuff an, wobei sich die Sixdays streng am klassischen Vorbild orientiert, und nun haben sie Ihr Sortiment um eine Wachscottonhose erweitert. Dabei fallen viele nette Details ins Auge, wie z.B. Messingverschlüsse und Gürtelschnallen, Weitenverstellungen an den Beinen, Pattentaschen an den Oberschenkeln, karriertes Baumwollinlet bei der Jacke und Gürtelschlaufen an der Hose.
Der Schnitt erlaubt es auch Protektoren unter der Hose zu tragen, so das dem Sichertheitsbedürfnis genüge getan wird. Da ich mch mit dem Gedanken trage, eine solche Kombination anzuschaffen, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Erfahrungsbericht nachreichen.




Mit freundlicher Genehmigung (c) Dieter Fischer

Lange hat die Szene darauf warten müssen, aber nun steht einem Stilvollen Auftritt bei Klassik-Veranstaltungen nichts mehr im Wege.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Mein Fantic Hemd von MX-Look

Seit fast 1 1/2 Jahren trage ich nun mein selbst gestyltes Fantic-Hemd, das ich bei MX-Look habe anfertigen lassen. Zeit genug um einen kleinen Erfahrungsbericht zu verfassen. Um es vorweg zu nehmen, es ist natürlich kein ganz billiges Vergnügen, sich ein persönliches Hemd anfertigen zu lassen, aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand.



Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern, kann man bei Frau Gostenig vom weißen Blatt aus planen, sprich man ist bei der Gestaltung von Dekor und Schriftzügen sowie Sponsorenaufklebern völlig frei. So sind wir dann auch bei meinem Fantic Hemd verfahren. Ich wollte ein 70er/80er Jahre Styling haben, sprich weiß als Grundfarbe auf der dann die Dekore kamen. Da wären z.b. die blau/weiß/roten Streifen auf den Ärmeln, die sich auf Gabel und Schwinge bei der Raider wiederfinden. Dann dem original Logo angelehnten Schriftzug auf der Brust und, in einer zeitgemäßen mehrfarbigen Schrift, Name und Startnummer auf dem Rücken.

Was ist aber zum Tragekomfort zu sagen. Zunächst einmal fällt der perforierte Stoff auf, der sehr dehnbar ist, so daß man das Hemd bequem über einen Brustpanzer gezogen bekommt. Wenn man das Hemd direkt auf der Haut trägt ist es einerseits luftig genug, das man nicht schwitzt, andererseits fühlt es sich nicht unangenehm "synthetisch" an. Die breiten Ärmelbündchen und der V-förmige Kragen liegen angenehm an ohne ein Engegefühl aufkommen zu lassen.

Da ich ja recht schmerzfrei bin (man nennt mich auch "Fashion Victim" ;-)), trage ich das Hemd auch oft in der Freizeit, auch hier überzeugt es mit seinem Tragekomfort. Trotz der häufigen Wäsche sieht das Hemd noch wie neu aus. Stürze im Gelände hat es bisher auch gut überstanden. In sofern relativiert sich der Preis (z.Z ab 75,- aufwärts, je nach Aufwand, bei größerer Stückzahl reduziert sich der Preis), da man lange an seinem Hemd Spaß hat. Deswegen plane ich im Moment auch ein neues Hemd, diesmal im exclusiven Vintage Dualsport Look. Laßt Euch überraschen!

Nebenbei gesagt, man kann sich nicht nur Fahrerhemden sondern auch kurzärmelige Jerseys oder Radtrikots fertigen lassen. Wer jetzt Interesse bekommen hat, hier sind die Kontaktdaten:
MX-Look.de
Daniela Gostenig
Poststraße 45
41516 Grevenbroich
+49 (0) 2181 160 91 43
info@mx-look.de

Sonntag, 24. Februar 2008

Scott Genius Boots - History repeating!

Als ich kürzlich eine Werbung über den neuen Scott Genius in einem Offroadmagazin sah, fühlte ich mich direkt in meine Jugend versetzt. Schon in den 80ger Jahren war M.Robert mit dem RoBoot auf die Idee gekommen, einen Motocrossstiefel mit einem Skistiefel zu kreuzen um die Vorteile beider Systeme zu vereinigen.





Auch wenn auf den ersten Blick die Idee nicht neu erscheint, muß man jedoch den Konstrukteuren bei Scott attestieren, daß sie eine Menge an Gehirnschmalz in diesen CE geprüften Stiefel reingesteckt haben. Im Gegensatz zum Roboot, hat dieser Stiefel nicht ein einfaches Drehgelenk, sondern auf beiden Seiten ein aufwendige Kunststoff Kulisse die sowohl eine vor- und rückwärtige, als auch im gewissen Maße, eine seitliche Bewegung erlaubt. Dabei bietet aber der Stiefel Schutz vor Überdehnungen in allen Richtungen. Während ein herkömmlicher Leder Crosstiefel im Gelenkbereich unangenehme Knickfalten entwickelt, bleibt dem Genius sein Tragekomfort und Beweglichkeit erhalten.








Ein weiterer Vorteil gegenüber Leder ist, das er unter nassen Bedingungen sich nicht voll saugt (womit der konzeptionell schwerere Lederstiefel noch schwerer wird), und im Falle eines Wassereinbruchs der Innenstiefel zum Trocknen oder Reinigen rausgenommen werden kann. Da man beim Genius sehr viele Einzelteile nachkaufen kann, ist ein zweiter Innenschuh zum Wechseln eine gute Investition. Bei Büse war außerdem zu erfahren, das Scott den Genius nochmal überarbeitet, damit er auch gegenüber Spritzwasser dicht ist, die erste Serie hatte im Gelenkbereich eine Stelle, durch die Wasser eindringen konnte.

Wer noch mehr Informationen über diesen "genialen" Stiefel sucht, dem sei die Scott USA Seite zu empfehlen, dort gibt es ein Video, das über sämtliche Features des Stiefels berichtet. Erhältlich ist dieses Wunderwerk über den Importeur Büse oder u.a. bei TnT Offroad

Fazit: Der mit fast 550€ nicht gerade billige Stiefel überzeugt durch innovatives Design, sehr hohe Sicherheit, geringes Gewicht und hohem Tragekomfort. Wobei der Preis sich relativiert, wenn man bedenkt das viele Teile vom Stiefel ersetzt werden können und er somit lange Freude bereiten kann. Auch für Dualsport Rider ist der Stiefel interessant, da er wasserdicht ist und der Innenschuh im Falle eines Falles einfach getrocknet werden kann.

Was meinen RoBoot angeht, ich habe mich entschlossen ihn für Veteranen-Veranstaltungen zu restaurieren, also "stay tuned"....