Dienstag, 15. Juni 2010

Die Enduro Welle rollt an - Beta

Kaum eine Marke, die Dualsport so breit gefächert interpretiert. Von den 125 RR und Re Modellen über die Alp 4.0 zu der Alp 125/200 und den städtisch geprägten Alp Urban Versionen, bietet Beta für jeden Geschmack etwas. Aber alles der Reihe nach.

Handelt es sich bei den RR Modellen 250ccm und aufwärts um reine Wettbewerbsmaschinen, sind die 125er als Dualsport Motorräder einzustufen. Während 2008 nur ein Modell mit dem bekannten Yamaha/Minarelli Zweiventiler im Programm stand, buhlen nun drei Modelle um die Gunst des Kunden.

Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Nach unten wird das Programm mit der RE Enduro 125 erweitert. Mit preiswerteren Federungskomponenten, straßenorientierten Enduroreifen und serienmäßigen Gepäckträger, möchten man Kunden ansprechen, die Ihr Fahrzeug vorzugsweise im urbanen Bereich bewegen und dort nicht auf das unkomplizierte Fahrverhalten einer Enduro verzichten wollen. Mit einem Preis von 2590,-€ + 129,-€ Fracht steht die Beta zu einem unglaublichen Kampfpreis in den Schaufenstern, da werden es fernöstliche Produkte schwer haben.

Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Die RR Enduro 125 bedient sich des gleichen luftgekühlten Zweiventiler wie die RE, aber glänzt mit einer 41mm starken Gabel statt der 36mm bei dem Einsteigermodell. Die 10mm mehr Hub der Gabel führen u.a. auch zu einer größeren Sitzhöhe von 933mm (RE: 890mm). Die Bereifung ist Offroad orientierter und die zweifarbige Sitzbank läßt in Kombination mit anderen Grafiks die Maschine sportlicher erscheinen. Und bei einem Preis von 3090,-€ bekommt man viel Gegenwert fürs Geld.

Die RR Enduro 125 gibt es außerdem auch in Rot



Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Das heißeste Eisen in diesem Trio ist die RR Enduro 125 LC dx. Augenfälligster Unterschied ist der wassergekühlte 125 ccm 4 Ventiler, der volle 15 PS dem Fahrer zur Verfügung stellt. Eine Upside Down Gabel mit 260mm und ein Mono Federbein mit 270mm Federweg und Umlenkung runden das Gesamtpaket fahrwerksseitig ab. Keine Frage, diese Maschine will Gelände sehen und zwar richtig! Preise standen beim Verfassen dieses Beitrags noch nicht fest.

Wesentlich unauffälliger im Auftritt, aber nicht weniger attraktiv, die Beta ALP Reihe. Dabei vereinen die Modelle die Tugenden von Enduro und Trialmaschine. Und das Ihnen das ausgesprochen gut gelingt, konnte man in etlichen Tests im vergangenen Jahr in den Printmedien bestätigt sehen.


Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Die Alp 4.0 wartet in diesem Jahr mit neuen Graphics auf, zur weißen und orangen Grundfarbe gesellt sich zudem ein kräftiges Blau. Außerdem erhöht Beta den Nutzwert der ALP-Reihe in dem sie für alle Modelle ein Gepäcksystem, bestehend aus Träger und einer stabilen Nylontasche, für die linke Seite anbietet. Wer sich mit der ALP 4.0 in sehr matschiges Terrain vorwagen will, wird die Distanzstücke zum Höherlegen des Frontkotflügels nicht missen wollen. Mit Handprotektoren, kleinere Ritzel, Zusatztanks, Heckgepäckträger und Kickstart-Nachrüstkit findet sich noch mehr offroadtaugliche Goodies im downloadbaren Zubehörkatalog.


Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Einzigartig ist das Konzept der ALP 125/200. Hat es schon häufiger für reinrassige Trial-Motorräder "Long Distance Kits", die aus Zusatztank und höhere Sitzbank bestehen, gegeben, geht Beta hier den umgekehrten Weg. Sie nehmen eine voll alltagstaugliche Wander-Enduro und strippen sie in minutenschnelle zu einer Trial-Maschine. Das die ALP in diesem Zustand zu ordentlichen Trial-Einlagen fähig ist, zeigt sehr schön ein Video, das im Filmarchiv der Zeitschrift "MO" zu finden ist.




Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Unglaublich aber wahr, in minutenschnelle wandelt sich die ALP von der Wanderenduro zur Trial-Maschine

Die Preise der ALP Modelle belaufen sich auf 5350,- für die 4.0, 4350,- für die 200er und 3990,- für die 125er.


Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Für Jugendliche (und im Herzen Junggebliebene), die sich im Urbanen Umfeld austoben wollen, hat Beta die Urban in der Hinterhand. Dabei handelt es sich dabei um eine Variante der ALP 125/200, die auf kleineren Rädern rollt (19"/16" statt 21"/18") und abgewandelte Kunststoffanbauteile hat. Die optische Krönung ist die Urban Special, wartet sie doch mit einem zweifarbigen Rahmen (und ebensolcher Sitzbank), Edelstahlauspuff und Zierstreifen auf den Felgen auf. Für die 125er/200er müssen 3650,-€/4350,-€ über den Tresen wandern, die jeweiligen Special Ausführungen bedeuten lediglich 100,- € Mehrinvestition.
Mit freundlicher Genehmigung (c) Beta Motor Deutschland

Heckrahmen rot, Hauptrahmen weiß, Zierstreifen auf den Felgen...eine Urban Special betritt die Bühne!

Auch die Urban kann auf ein ähnliches Zubehörprogramm wie die anderen ALP's zurückgreifen, zusätzlich gibt es aber noch ein kleines Windschild.

Trial in der Schule - Update

2008 wurde ich auf ein Projekt einer Hagener Schule aufmerksam, dort startete man mit Hilfe der Firma Beta eine Trial-AG. Nun, zwei Jahre später, habe ich mit Markus Kaiser mal Kontakt aufgenommen, um mit ihm über seine Erfahrungen zu plauschen. Herr Kaiser konnte von sehr positiven Ergebnissen berichten; er hatte die Trial-AG mit einer Studie begleitet und konnte einen deutlichen Zuwachs an Selbstbewußtsein bei seinen Schülern verzeichnen. So lernten z.B. die Schüler Scheitern beim Bewältigen einer Übung, nicht an anderen Personen oder Umständen festzumachen. Sie konnten daher hinterfragen wo man Fehler gemacht hat um sich dann Lösungen des Problems zu erarbeiten. Der Wert eines solchen Projekts ist also unbestritten und es wäre schön solche Trial-AGs an mehr Schulen zu haben.
Leider hat das Projekt vor kurzem einen herben Rückschlag erlitten. Bei einem Einbruch wurden zwei der vier Trial-Motorräder entwendet, außerdem die komplette Schutzbekleidung. Da die Schule in diesem Rahmen nicht versichert war, ist die Fortführung nur eingeschränkt möglich.
An dieser Stelle einen Aufruf:
Wer von Euch Lesern vielleicht zuhause noch MX Klamotten rumliegen hat, aus die man "rausgewachsen" ist, und sich nicht die Mühe machen will diese bei e... zu verticken, könnte sich ja sonst an die Wilhelm-Busch-Schule zwecks Spende wenden. Benötigt werden MX Handschuhe, -Jerseys, und Hosen. Desweiteren Stiefel und Knie- und Ellenbogen-Protektoren. Aber auch ein gut erhaltener Jethelm dürfte freudige Abnehmer finden.

Samstag, 12. Juni 2010

Die Enduro Welle rollt an - AJP


Der kleine Portugiesische Hersteller hat sein attraktives Programm an leichten, sportlichen und doch zuverlässigen Maschinen stark erweitert. Die 2006 auf der Intermot vorgestellten PR 3 Modelle gibt es nun auch als Dualsport-Ausführungen, die PR4 Reihe wurde auf Basis der PR 3 Reihe neu aufgelegt und nach oben hin gibt es nun die PR 5 mit eingespritzten 250ccm Motor.

Die PR 3 ist in der Standardausführung mit schwarzen Plastics vesehen
Mit freundlicher Genehmigung (c) Quad und Cross

Mit weißem Kleid und schwarzen Felgen kommt die ProVersion viel sportlicher daher
Mit freundlicher Genehmigung (c) Quad und Cross

Aber wenden wir uns zunächst der PR 3 Reihe zu. Als ich 2006 die MX Versionen auf der Intermot sah, drängte sich mir damals direkt die Frage auf, ob man daraus nicht auch ein kleines Dualsport Motorrad machen könnte. Denn nicht jeder erklimmt Sitzhöhen von 950mm und mehr (wie bei vielen Enduros üblich) und mit dem schon homologierten Motor sollte es nur noch eine Fingerübung sein, das Teil auf die Straße zu bekommen. Anfang 2009 wurde dann mein Wunsch Realität, die PR3 kam als 125er in Standard und Pro Ausführung auf den Markt. Und nicht nur das. Das ganze Ensemble war sogar mit dem 200er Motor zubekommen. Dabei unterscheidet sich die Pro von der Standard Version in erster Linie durch eine höherwertige Fahrwerksausstattung, so kann die Pro Version auf eine Marzocchi Gabel und ein Sachs Federbein zurückgreifen, in der Standardversion arbeitet eine Paioli Gabel und ein Ollé Federbein. Desweiteren geben der Pro Version weiße Plastics und schwarze Felgen ein sportlicheren Look. Allen gemeinsam ist das geringe Gewicht von ca. 100kg und die Sitzhöhe von 840mm. In Kombination mit der schmalen Sitzbank kommen auch Kurzbeinige bequem auf den Boden.

Die PR 4 Reihe unterscheidet sich in erster Linie durch die 21''/18'' Radkombination
Mit freundlicher Genehmigung (c) Quad und Cross

Die PR 4 Reihe ist im Prinzip eine Großrad Version der PR 3 Reihe, basiert sie doch auf dem selben Rahmen nebst Anbauteilen. Lediglich bei der Felgengröße unterscheidet sie sich von den Schwestermodellen. Sind bei der PR 3 19''/17'' Räder verbaut, sind es bei den PR 4 Modellen die enduroüblichen 21''/18'' Räder. So wächst die Sitzhöhe auf 910mm und auch das Gewicht steigt geringfügig auf 105kg. Bei den Motoren kann der Kunde wieder zwischen 125er und 200er Version wählen, zudem gibt es für beide Motoren eine Pro und Standard Fahrwerksvariante.

Eine sportliche Enduro mit Zweipersonenzulassung?
Bei AJP wird man fündig!
Mit freundlicher Genehmigung (c) Quad und Cross

Schon 2006 stand eine Studie der PR5 am Stand von AJP, nun ist sie endlich da! Und sie ist unverwechselbar AJP, ein alltagstaugliches aber trotzdem sportliches Motorrad. Während man beim Motor wieder auf bewährte luftgekühlte Technik vertraut, der Motor leitet sich vom Honda XR 250 Aggregat ab, geht man aber schon bei der Gemischaufbereitung moderne Wege. Hier verichtet eine Einspritzanlage ihre Dienste. Der Rahmen besteht genauso wie bei PR 3 und PR4 aus Alu, lediglich die Unterzüge sind aus Stahl. 910mm Sitzhöhe und 115kg versprechen ein leicht zu handhabendes Fahrzeug. Wer nun immer noch nicht bereit ist seine alte XR oder TT aufs Altenteil zu schicken. sollte sich folgendes Schmakerl auf der Zuge zergehen lassen.....2 Personen Zulassung! Ja Ihr habt richtig gelesen! Wem bisher die Anschaffung einer sportlichen Enduro verbaut war, weil der/die/das Angetraute hin und wieder für den Weg zur Eisdiele den Soziussitz erklimmen wollte und deswegen ein "VollCrossTourer" angeschafft wurde, kann jetzt die 300kg Schrankwand getrost verticken.

Fazit: AJP hat ein sehr umfangreiches Programm an leichten, sportlichen Enduros, die aber dank robusten, wartungsarmen Motoren im Alltag und auf ausgedehnten Touren eingesetzt werden können. Und wem die alte PR4 Reihe von der Sitzhöhe noch zu hoch war, hat nun, dank des Baukastenprinzips, mit der PR 3 Reihe eine waschechte Enduro mit reduzierter Höhe zur Wahl. Kurze Beine sind deswegen keine Ausrede mehr!

Preise: ab 3190,-€ (PR3 125 Enduro) bis 5590,-€ (PR5 250 Enduro)

Die Endurowelle rollt an - 2010

2008 gab es schon mal eine Beitragsreihe zu diesem Thema, allerdings war damals der Markt noch überschaubar. Mittlerweile gibt es eine Flut von neuen Modellen, die zum Endurowandern wie geschaffen sind. Um Euch einen Überblick zu verschaffen, werde ich diese Beitragsreihe also 2010 wieder fortführen. Dabei werde ich wieder primär auf kleine und mittlere Hubräume eingehen, da die großen Reiseenduros nur bedingt meiner Philosophie vom Endurowandern entsprechen und außerdem bei den einschlägigen Printmedien genügend gewürdigt werden.
Also, stay tuned....

Freitag, 28. Mai 2010

Kawasaki KLX 125

Danke an Gerd Schneider, daß er mir die Kawasaki fürs Photografieren aus dem Laden geholt hat

Heute war ich mal spontan beim Kawasaki Händler meines Vertrauens in der Hoffnung die neue KLX 125 in Augenschein nehmen zu können. Und da stand sie auch, eine zierliche aber trotzdem erwachsene Dual Purpose Maschine. Und irgendwie kam sie mir bekannt vor...da gibt es doch in Amerika so eine KLX 140 L...schnell mal das Internet bemüht und Photos verglichen. Siehe da, ich hatte mich nicht getäuscht. Auch wenn sie in einigen Details offensichtlich unterschiedlich waren, so scheinen doch beide Maschinen grundsätzlich im Rahmenlayout übereinzustimmen.


Macht ja auch Sinn, denn Kawasaki hat schon seit längerem keine 125er Enduro mehr im Programm die sie hätte weiterentwickeln können. Zumal die KMX 125 erstens ein Zweitakter war und zweitens mit der KMX 200 verwandt, und mit der KLX 140 L hat man einen erprobten 4-Takter, den man gut runterbuchsen kann. Ich denke das man dadurch, u.U. mit Teilen der 140er, die 125er individualisieren kann. Aber das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt erörtern.

Die KLX 125 wäre für mich eher ein Spielzeug...oder man verklagt mich wegen Motorradquälerei! ;-)

Nun zurück zur KLX 125. Wie ich ja schon oben erwähnte, ist die KLX sehr kompakt und zierlich geraten. Das mag lange Kerls wie mich verschrecken, aber dies ist die Stunde, auf die die meisten kleineren Frauen und Männer gewartet haben. Endlich mal eine echte Enduro bei der man mit den Beinen auf den Boden kommt! Und das Gewicht von 113kg Fahrfertig wirkt nochmal zusätzlich vertrauenerweckend. Und mit 10 PS ergeben sich noch ein angenehmes Leistungsgewicht. Und mit einem Preis von 3100,-€ eine echte (qualitative) Kampfansage an 125er Pitbikes dubioser fernöstlicher Herkunft.

Die KLX ist mit einem H4-Scheinwerfer ausgerüstet

Das Heck ziert eine Werkzeugtasche

Interessant dürfte auch die Frage nach dem Spirtverbrauch sein, denn mit einer Einspritzanlage ist die KLX bestens gerüstet. Genaueres wird man hoffentlich demnächst in der Fachpresse nachlesen können.

Jedenfalls wird die 125er Klasse mit diesem Motorrad bereichert, denn obwohl es dort schon Dualsport-Modelle von Yamaha, Kreidler, Honda, Beta und Derbi gibt, spielt sie durch ihr 19/16 Zoll Fahrwerk in einer eigenen Liga. Einzig die AJP PR3 125 Enduro wäre (mit Exotenstatus!) eine direkte Konkurentin.

PS: Bei der Recherche zu noch vorhanden 125er Enduros, wurde mir schlagartig bewußt, das es sehr viele neue Modelle am Markt gibt...es wird wohl demnächst eine Neuauflage "Die Endurowelle rollt" geben!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Mit dem Motorrad zur Arbeit...

...und dabei den Umziehstreß aufs geringste minimieren! Tja, bisher schien das eine nahezu unlösbare Aufgabe, bis ich diese kevlarverstärkte Jeans bei Louis entdeckt habe (ich möchte allerdings nicht wissen, wieviel Kevlare dafür haben sterben müssen!). Der Tragekomfort ist jedenfalls Klasse, die großflächig mit Kevlar gedoppelten Flächen spenden Vertrauen und die Knieprotektoren sitzen auch da, wo sie hingehören. Angenehmer Nebeneffekt der Protektoren: Meine Knie leiden nicht mehr so beim Arbeiten. Taschen für Hüftprotektoren sind vorhanden, diese müssen aber noch nachgerüstet werden. Diese Unsitte ist heutzutage des öfteren zu beobachten. Kann man bei Jacken noch nachvollziehen, das auf Rückenprotektoren verzichtet wird, weil der Kunde u.U. schon ein Rückenprotektor zum Umschnallen hat, scheint man bei Hosen zugunsten eines attraktiven Verkaufspreises auf eine Vollausstattung zu verzichten.
Die Hose ist wie jede Jeans waschbar und ich habe sie trotz Empfehlung in den Trockner gesteckt und sie hat es gut überlebt.
Fazit: Unauffälliges Beinkleid das sich angenehm tragen läßt, aber im Gegensatz zu normalen Jeans mehr Schutz bietet.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Gun Cam ist montiert


Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt habe ich die Gun Cam mittels selbstklebendem Klettband auf dem Helm montiert. Diese Verbindung ist erstaunlich stabil und ermöglicht noch Feinkorrekturen. Man sollte allerdings am Keyring eine Sicherheits Schnur aus Zwirn anbringen und diese irgendwo am Helm fixieren, falls sich doch mal die Kamera lösen sollte.

Nachtrag: Erste Kamerafahrten haben die Qualität der Demo Videos auf der Gun Cam Seite bestätigt. Trotz teilweise schlechten Lichtverhältnissen ist die Aufnahmequalität erstaunlich. Allerdings habe ich immer die Kamera zu tief eingestellt, so das meistens der Boden gefilmt wurde. Ich brauche also einen Halter der feine Korrektueren zuläßt und diese auch nachvollziehbar macht. Demnächst also mehr...

Sonntag, 16. Mai 2010

Gun Cam - Sie ist da!




Gestern hatte ich einen gepolsterten Umschlag im Briefkasten, der Absender war Gun Cam! Also schnell den Umschlag auf gerissen und erst mal gestaunt...diese kleine weisse Box kann doch nicht die Kamera incl. Zubehör enthalten, die ist ja auch viel zu leicht! Box auf und reingeschaut, da ist doch tatsächlich Kamera plus USB Kabel und Bedienungsanleitung drin! Wobei das meiste Gewicht wohl aufs USB-Kabel entfällt. Denn auch die Bedienungsanleitung fällt erfrischend kompakt aus. Eine doppelseitig bedruckte DIN A 5 Seite muß reichen. Wo man bei anderen Produkten erstmal auf 10 Seiten zum Kauf des Produktes beglückwünscht wird gefolgt von allerlei Warnhinweisen, beschränkt sich der Inhalt auf alle wesenlichen Betriebshinweise. Wozu auch mehr, schließlich weiß ich auch so, das die Kamera oral oder rektal eingeführt keine ordentliche Endoskopie bei einem Proktologen oder Internisten ersetzt, solche Hinweise braucht man nur in Amerika ;-).
Der nächste Schritt war, die Kamera mittels Computer per USB zu laden, zwei Stunden müssen dafür eingerechnet werden. Danach soll die Kamera vom Netz, sonst könnte der Akku Schaden nehmen. Als Speicher dient eine Micro SD Karte, leider habe ich nur eine 2 GB zur Hand, so daß ich nicht die Akku Kapazität testen kann, wenn die Kamera im Dauerbetrieb ist. Ist aber auch nicht weiter schlimm, zum testen der Kamera reichts erst mal.
Also habe ich den heutigen Tag das Teil überall mit hingeschleppt und gefilmt. Leider nichts Vorzeigbares, aber zumindest für mich soweit aussagekräftig um Euch einen ersten Eindruck zu vermitteln.
Zunächst mal die Bedienung. Mit zwei Knöpfen sind die Bedienelemente eher spartanisch ausgefallen, außerdem informiert eine LED über die gewählten Aktionen. Zwei-, dreimal ausprobiert und alles läuft intuitiv. Mit der Hand gemachte Aufnahmen treffen Ihr Ziel auch ohne Kontrollmonitor. Und dann die Aufnahmen betrachtet: Genauso wie das Demo Video, glänzen die Aufnahmen mit einer außerordentlichen Qualität, die man bei einer Kamera dieser Größe nicht vermutet. Einzig störend ist die Datumsanzeige im Bild, hier werde ich nochmal nachfragen müssen, ob man diese auch ausstellen kann. Ton ist auch gut zu verstehen, laute Geräusche regelt die Elektronik drastisch runter so daß es danach einige Sekunden dauert, bis sich der Ton auf die neue Lautstärke einregelt.
So, das war erst mal ein sehr kurzer Review, morgen wird gutes doppelseitiges Klebeband und Klettband besorgt und dann berichte ich Euch über die ersten Einsätze als Helmkamera.

Dienstag, 11. Mai 2010

Ride to work


Auch der Weg zur oder von der Arbeit kann touristisch interessant sein, hier ein Bild letztens in Moitzfeld nach dem Spätdienst aufgenommen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Fahrzeugsegnung in Kloster Ommerborn...

...oder wie lange hält ein katholischer Segen bei einem russisch orthodoxen Motorrad ;-).


Da stehen wir nun, vor unserer ersten gemeinsamen Tour, Ralf mit seiner Ural und ich auf dem Kälbchen. Mein Chef hatte mir von der Fahrzeugsegnung in Ommerborn erzählt, und da ich den Pater, der die Messe hielt, persönlich kannte, wollte ich die Gelegenheit nutzen, vor seiner Pensionierung seinen Segen zu bekommen. Gegen kurz nach sechs machten wir uns also auf die Achse und folgten dabei meiner Lieblingsroute über Hohkeppel nach Lindlar. Als wir Lindlar erreicht hatten, verabschiedete sich Ralfs Ural zum ersten mal mit einem lauten Knall. Zu diesem Zeitpunkt befürchtete ich, das es damit um unsere Tour geschehen wäre. Nach ein paar beherzten Tritten fand die Ural aber wieder ins Leben zurück. Allerdings hätte das Fehlen des Fahrtlichts uns eine Warnung sein müssen. In Ommerborn angelangt, begann Ralf mit der Fehlersuche und fand auch schnell eine kaputte Sicherung....warum aber bei russischen Sicherung statt des Sicherungsfadens der Sicherungskörper bricht...offensichtlich laufen in Irbit die Uhren anders.



Unter gegebenen Umständen wollten wir uns nicht ohne Segen auf dem Heimweg machen. Also rein in die Kirche...und damit den Altersdurchschnitt der Messebesucher drastisch gesenkt. Wir waren mit Abstand die Jüngsten und außer uns weit und breit kein Motorradfahrer. Irgendwie hatten wir einen gutbesuchten Motorradgottesdienst à la Hamburg erwartet, stattdessen waren die meisten Besucher mit einem Auto vor Ort. Nun gut, nur nicht auffallen...was Angesichts der schwarzen Motorradklamotten neben Popelinjacken eigentlich von vornherein zum Scheitern verurteilt war.
Und nun zu unserer Ausgangsfrage: Von Lindlar/Ommerborn bis Overath/Herrenhöhe. Dann ist nämlich die Batterie der Ural so schwach, das sie die Zündung nicht mehr versorgen kann ;-). Also meinen Wagen geholt und die Ural abgeschleppt, und da es das zweite mal war (beim ersten mal hatte sich die Zündspule verabschiedet), haben wir schon eine gewisse Routine darin. Aber nichts desto trotz besteht unser Ziel darin eine Tour aus eigener Kraft zu bewältigen.

Trotzdem hat es uns viel Spaß gemacht und ich mußte feststellen, das Ralf mit seiner Ural eine Reisegeschwindigkeit fährt die meiner sehr nahe kommt. Insofern harmonieren Kälbchen und Ural optimal.

Freitag, 30. April 2010

Gun Cam, die wahrscheinlich kleinste Videokamera der Welt!


Bei unserem Streifzug über die Dortmunder Intermodellbau, kamen Hans Eberhard und ich an einem Stand vorbei, an dem der Besitzer Flugaufnahmen seiner RC-Flieger zeigte.....onboard! Wie war das möglich? Des Rätsels Lösung: die Kamera ist nicht viel größer wie ein Benzinfeuerzeug! Und erst der Preis, ab 29,95€ ist die Gun Cam erhältlich, wenn man 45,95€ investiert, ist sogar eine 8 GB SD Card mit dabei. Der auf der Messe gezeigt Film, den der Importeur am Vortag mit seiner Focke Wulf gedreht hatte, ließ mich staunen. Ich hätte nicht gedacht, das eine so kleine Kamera ein so gutes Bild liefert. Jedenfalls war ich von dem Teil so angetan, das ich mir direkt eine bestellt habe. Was bedeutet, das Ihr demnächst neben Bildern auch mal den einen oder anderen Film im Blog zu sehen bekommt. Und es wird natürlich ein ausführlicher Test folgen, also stay tuned....

Vintage Dualsport ist 3 Jahre alt!

Am 29.04.2010 war es soweit, Vintage Dualsport feierte sein 3 jähriges bestehen. Naja, feiern ist vielleicht zuviel gesagt, denn irgendwie ging der Geburtstag im allgemeinen Streß unter. Aber da ein freies Wochenende vor mir liegt, werde ich vielleicht die Muße haben ein Resumé zu ziehen. Also, stay tuned...

Sonntag, 25. April 2010

Ein kleines Product Review....


...oder anders ausgedrückt, meine Erfahrungen mit den neuen Ausrüstungsgegenständen.
Mit dem Shoei Multitech nutze ich zum ersten mal einen Klapphelm. Um mein Fazit ein wenig vorwegzunehmen, als Alltags- und Ganzjahreshelm ist das Teil einfach unschlagbar, Pinlock Visier gegen das Beschlagen, einfach zubedienender Einhandmechanismus fürs Kinnteil, eine Kinn- und Stirnbelüftung die den Namen auch verdienen und eine perfekte Paßform. Der regulärePreis von rund 400€ für diesen Helm ist zwar kein Sonderangebot, aber bei dem was er bietet, durchaus gerechtfertigt. Schließlich liegt dem Helm noch ein verlaufend getöntes Visier mit Pinlockaufnahmen bei.

(c) by Kim Dittmer

Der Kauf der Cycle Spirit Jacke war ja eher ungeplant, eigentlich hatte ich mir den City Overall der gleichen Marke zugelegt, diesen aber wegen konstruktiv bedingten Wassereinbrüchen wieder zurück gegeben. Beim anschließenden Durchstöbern des Louis-Sortiments weckte die Cycle Spirit 0209 mein Interesse, denn schließlich gab es die Jacke auch in schwangeren Herrengrößen (5XL)

(c) by Kim Dittmer

Es handelt sich dabei um eine klassische Tourenjacke, die ein sehr breites Spektrum an Witterung abdeckt. Sowohl im Winter als auch im Frühjahr, trägt sie sich angenehm und wenn es noch wärmer wird läßt sich das Futter bequem entnehmen. Für wärmere Witterung hat die Jacke zwar vorne und hinten Belüftungsöffnungen, allerdings sollte man von diesen nicht zuviel erwarten. Da diese mit der Membran hinterlegt sind, sind sie praktisch wirkungslos. Diese Fehlkonstruktion findet man an vielen Jacken und fallen eher in den Bereich Werbegag. Sinnvolle Lösungen sind erst zu erwarten, wenn die neuen zahnlosen und wasserdichten Reißverschlüsse, wie sie derzeit z.B. bei Rukka Verwendung finden, nicht mehr nur im Premium- sondern auch im Mittleren- und Einsteigerpreissegment zu finden sind.


(c) by Kim Dittmer

Gut gefallen können aber andere Details, wie z.B. der Neopren Einsatz am Kragen und die Ärmelbündchen mit Daumenloch. Der Neoprenkragen schützt zuverlässig vor dem Fahrtwind ohne unangenehm am Hals zu drücken, die Ärmelbündchen vermeiden Kältebrücken an den Handgelenken und verhindern das die Jacke, im Falle eines Sturzes, nach oben geschoben wird. Ein Klettriegel am Ärmelabschluß läßt einem die Möglichkeit bei warmer Witterung den Reißverschluß offen zu lassen.

(c) by Kim Dittmer

Außerdem wartet die Jacke mit einer Vielzahl von Taschen auf. Um zu verhindern, das man sein teures Handy zu einem Mini-Aquarium umwandelt, befinden sich innen in den Taschen Hinweise ob diese wasserdicht oder nicht wasserdicht ist. Falls man die Jacke mit einer Hose ohne Membran tragen möchte, gibt es auf der Rückseite eine geräumige Tasche, die das Mitführen einer Regenhose erlaubt.

Ich habe diese Jacke seit Januar bei jedem Sauwetter gefahren und sie dabei mit einer Hose von Polo kombiniert, die seitlich durchgehende Reißverschlüsse hat, so das man sie einfach an- und ausziehen kann. Dabei viel positiv auf, das der kurze Verbindungsreißverschluß genauso ausgerichtet war wie bei der Polo Hose (im Gegensatz zu meiner alten Hein Gericke Lederhose), was ein problemloses Verbinden ermöglichte. So kam ich immer warm und trocken auf der Arbeit an, im Gegensatz zu meinen Kolleginnen, die in Ihren immer noch kalten Autos froren wie die Schneider.


Meine letzte Neuanschaffung ist dieser Photorucksack. Ich habe zwar schon ein geräumiges Exemplar, aber meine Digitale Spiegelreflexkamera braucht nicht soviel Platz wie meine analoge Ausrüstung (weil unter anderem der zweite Kamerabody entfällt). Auch zwingt die klassische Gurtführung bei meinem alten Rucksack, diesen immer Abzunehmen und irgendwo abzustellen, damit man an die Ausrüstung kommt. Anders bei dem Vanguard Modell. Hier läuft ein breit und dick gepolsterter Gurt diagonal über die Brust und ein zweiter kleiner Gurt trifft auf der Mitte des Gurtes auf ein Schloß, so das der Rucksack sicher fixiert ist. Löst man aber diesen kleinen Gurt, kann man den Rucksack sich quer vor den Bauch ziehen und aus einer seitlichen Klappe bequem den Photoapparat entnehmen. So ist man schnell schußbereit und muß nicht die teuere Ausrüstung in den Dreck stellen.

Samstag, 24. April 2010

Das kommt davon, wenn so gutes Wetter ist...

...man vergisst total in seinem Blog weiter zu schreiben. Aber seit dem Schneemalheur im Februar habe ich etliche Kilometer gemacht. Täglich bin ich nun mit der BMW zur Arbeit gefahren, was dadurch noch forciert wurde, da mein alter Golf zur Zeit Kopfschmerzen hat (oder doch eher einen geplatzten Kühlerschlauch). Nebenbei bemerkt, die kalte Witterung hat Ihren Tribut gefordert. So schnellte der Verbrauch beim Kälbchen auf bis zu 4,6 Liter hoch. Ins andere Extrem ging es dann Freitag vor einer Woche. Da habe ich mit Hans-Eberhard die Dormunder Intermodellbau Messe besucht, und da wir auf der Hin- und Rückfahrt uns bei 100km/h eingependelt hatten, belohnte mich die BMW mit sensationellen 3,5 l/100km.

Hans-Eberhard und ich in Dortmund vor dem Messegelände

Ein weiterer Vorteil der Anfahrt mit dem Motorrad, lag im kostenlosen Parken. Auf der Minus-Seite standen, das ich mein ganzen Krempel im Jokkmokk Reiserucksack (ein Ikea-Klassiker) mitführen mußte. Dieses Jahr werde ich mich deswegen doch mal mit Gepäckunterbringung auf dem Motorrad beschäftigen müssen.

Sonntag, 7. März 2010

Neues von Dr. Possberg


Es gibt wieder Neues auf Dr. Possbergs Seite zu bestaunen. Seit dem 10. Februar sind die Bilder und der Bericht von seiner Indochina Reise online. Außerdem gibt es ein Tagebuch im PDF Format, was sich sehr kurzweilig liest. Besonders interessant ist die Beschaffung des Motorrads, er konnte vor Ort eine African Twin erwerben. Das ersparte ihm viel Streß und Kosten für den Versand eines Motorrads, er mußte lediglich das von ihm bevorzugte Zubehör (speziell gepolsterte Sitzbank, Koffersystem) mitnehmen.

Auf seiner Reise entstanden über 3000 Photos, von denen er 600 für seinen Bericht ausgewählt hat. Wenn ich selber versucht habe eine Tour zu dokumentieren, hatte ich entweder kaum Photos, weil ich nur gefahren bin oder ich brauchte für 20 KM 2 Stunden, weil ich soviel Zeit mit dem Photografieren verbracht habe. Also kann man Possi nur allergrößten Respekt für diese logistische Meisterleistung und den dabei entstandenen grandiosen Photos zollen!

In seinem Newsblog ist übrigens zu lesen, das er kommende Woche einen 5-tägigen Kurztripp nach Lappland unternimmt, es darf sich also auf weitere großartige Photos gefreut werden!

Samstag, 6. März 2010

Die Erderwärmung ist auch nicht mehr, was sie einmal war.

Zumindest könnte man, beim erneuten Wintereinbruch heute morgen, diesen Eindruck gewinnen. Es war wieder Schneeschaufeln angesagt. War ich die letzten Tage trotz Minusgraden mit der BMW unterwegs gewesen, so ließ mich der Anblick des Kälbchens heute morgen daran zweifeln, in den nächsten Tagen damit zur Arbeit zu fahren.


Dabei hatte ich mich doch schon so darauf gefreut, denn ich habe meine Ausrüstung mehr der Winterfahrerei angepaßt. Da bei feucht kalter Witterung mein Visier beim Shoei J-Gear immer gerne beschlägt und stellenweise die Sicht gelich null ist, wollte ich letztens meinen Baer Silencer mit Pinlock(r) Visier reanimieren. Leider mußte ich feststellen, daß das Außenvisier rissig war. Also mußte ich mich nach einem neuen Winterhelm umschauen. Da kam mir das Angebot bei Louis gerade recht, dort wurde der Shoei Multitech in bordeaux-rot gerade für 269,95€ ausverkauft und ich konnte mir noch einen in meiner Größe sichern. Dieser ist vom Werk aus schon mit einem kompletten Pinlock(r) Visier ausgestattet und ist wegen seinem klappbaren Kinnteil für mich als Brillenträger sehr komfortabel.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Die Saison 2010 beginnt!


Motorrad ok? - Check! Kamera ok? - Check! Also kann die Saison 2010 beginnen.
An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern einen sturz- und unfallfreie Saison!

Montag, 1. Februar 2010

Winterimpressionen 2010...

...oder ein wirklich guter Grund, warum ich noch keine Kilometer gemacht habe.

Nach einer ersten Motorradausfahrt am 19.01.10, bei der ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden hatte , ist der Winter in Deutschland mit aller Macht eingekehrt. Hier ein paar Impressionen in Wort und Bild:

Nachdem ich den chaotischen Samstag mit teilweise spiegelglatten Fahrbahnen mit heiler Haut überstanden hatte, ist mir in einer Straße mit deutlichem Gefälle und Eis unter der Schneedecke folgendes Mißgeschick passiert.


Ihr sagt, das sieht doch recht idyllisch aus und fragt Euch wo das Problem liegt? Seht selbst:
Sackgasse!
An rückwärts Rausfahren, war nicht zu denken, auch vorwärts gelang mir dies nur mit Schiebehilfe...das kommt wenn man nicht ortskundig ist, und besonders schlau sich die Anfahrtsroute ausgesucht hat!

An dieser Stelle möchte ich übrigens nochmal den beiden freundlichen und hilfsbereiten Polizeibeamten von der Polizeidienststelle aus Bergisch Gladbach danken, die mich aus dieser misslichen Lage befreit haben!!

Und wenn man dann denkt, es kann nicht dicker kommen, widmet sich Frau Holle noch mal ausgiebig ihrer Bettwäsche.

Beim Freischaufeln einer Gasse in unserem Hof, habe ich dann erst realisiert, wieviel Schnee in den letzten Tage gefallen ist, alles in allem 40cm!

Freitag, 13. November 2009

Versprochen ist versprochen!

Hier kommen also die noch ausstehenden Erfahrungsberichte. Zunächst, aus aktuellem Anlaß , zum Cycle Spirit City Overall. Kurz nachdem die Kombi bei mir eingetroffen war, ergab sich unbeabsichtigt die Möglichkeit, die Wasserdichtigkeit zu testen. Am 1. November führte mich mein Weg 60km durch mehr oder minder starkem Regen. Danach hatte ich einen starken Wassereinbruch im Schritt und an der Knieinnenseite zu beklagen. Ursache dafür war nicht die Membran, sondern die Anordnung der Reißverschlüsse. Dadurch, das der oberste Reißverschluß nicht durch ein Labyrinthsystem abgedeckt ist, sammelt sich das Regenwasser auf dem dahinterligenden Windschutz, der zwar auch wasserdicht ist und über einen Reißverschluß vefügt, aber so das Wasser nicht vom durchsickern abhält. Schade, denn die Kombi gefiel mir durch Ihre Paßform und dem sonst tadellosen Tragekomfort. Vielleicht tritt dieses Problem z.B. bei vollverkleideten Tourenmaschinen nicht auf, auf der G 650 X konnte die Kombi meine Erwartungen jedenfalls nicht erfüllen.
Also habe ich die Kombi wieder zurückgegeben und mich stattdessen für eine Tourenjacke von Cycle Spirit entschieden. In Kombination mit einer Polo Textilhose, die man, wegen durchgehender Reißverschlüsse an den Seiten, über normale Alltagskleidung drüberziehen kann, bin ich nun für den Arbeitsweg vor den Wettereinflüssen gut geschützt. Nichtsdestotrotz werde ich mich im kommenden Jahr noch mit der dazugehörigen Cycle Spirit Tourenhose ausstatten.
Als vielseitig hat sich der 2-teilige Regenanzug Billows von IXS gezeigt. Zunächst einmal gefällt die Paßform und das problemlose Überstreifen der Kombi, wobei man abstriche machen muß, wenn man die Stiefel anbehält. Außerdem hat sie sich als komplett dicht erwiesen. Der Schnitt der Jacke und die Kapuze, die im Jackenkragen untergebracht ist, lassen sie auch Abseits des Motorrads zum täglichen Begleiter werden.